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Aktuelle Meldungen

Studie „Schule digital – der Länderindikator“ startet

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04.05.2021 – Am 1. Mai ist die Studie „Schule digital – der Länderindikator 2021“ gestartet, die durch die Deutsche Telekom Stiftung gefördert wird. Damit wird an die Länderindikatoren 2015 bis 2017 angeknüpft, die die Digitalisierung im deutschen Schulsystem im Bundesländervergleich untersuchten. Mit der Beschreibung des Ist-Zustandes in zentralen Kernbereichen der Digitalisierung an Schulen, der Möglichkeit des Vergleichs zwischen Bundesländern und der Darstellung von Entwicklungen und Trends über die Jahre hinweg, werden wertvolle Ergebnisse generiert.
Welche Rolle spielen digitale Medien im deutschen Schul- und Bildungssystem? Wie beurteilen Lehrkräfte die Situation an ihren Schulen? Der Länderindikator 2021 verfolgt das Ziel, die Bedeutung des Lernens mit und über digitale umfassend zu untersuchen und zum Bildungsmonitoring im Kontext der Digitalisierung beizutragen. Auf der Grundlage von Befragungen von bundesweit 1.200 Lehrkräften der Sekundarstufe I werden Analysen vorgenommen, die umfassende Implikationen für die Weiterentwicklung in diesem Kontext ermöglichen. Erste Befunde werden ab Herbst 2021 veröffentlicht.

 

IFS-Ringvorlesung mit Prof. Paula McAvoy: Konzeptualisierung der Diskussion in der politischen Bildung

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30.04.2021 – In der zweiten inhaltlichen Sitzung der IFS-Ringvorlesung „Civic Literacy als Themenfeld der Empirischen Bildungsforschung“ war Prof. Paula McAvoy, PhD, von der North Carolina State University zu Gast. In ihrem Vortrag zum Thema „Conceptualizing Discussion Within Civic Education“ sprach sie über die Konzeption und Messbarkeit politischer Diskussionen im Unterricht und welche Herausforderungen damit einhergehen. Hierfür fokussierte Paula McAvoy vor allem auf die Fragen, was eine gute Diskussion ausmacht und welche Auswirkungen verschiedene Formate von Diskussionen auf die politischen Orientierungen von Schülerinnen und Schülern haben. Vielen Dank für den interessanten Vortrag und eine angeregte Diskussion!

 

IFS-Ringvorlesung am 29. April mit Professor Paula McAvoy

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26.04.2021 – Am 29. April ab 14:15 Uhr begrüßen wir Professorin Paula McAvoy, Lehrbeauftragte für Bildung in Sozialkunde an der North Carolina State University, zur IFS-Ringvorlesung „Civic Literacy als Themenfeld der Empirischen Bildungsforschung“. In ihrem Vortrag befasst sie sich mit dem Thema: „Konzeptualisierung der Diskussion in der politischen Bildung“ (Original: Conceptualizing discussion within civic education). Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und Diskussion!

 

Auftakt der IFS-Ringvorlesung mit Professor Thomas Goll

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22.04.2021 – Zum Auftakt der diesjährigen IFS-Ringvorlesung „Civic Literacy als Themenfeld der Empirischen Bildungsforschung“ war Professor Thomas Goll, Fakultät Sozialwissenschaften an der TU Dortmund, virtuell zu Gast. In seinem Vortrag „Civic Literacy junger Kinder: Konzeptionelle Fragen und methodische Herausforderungen“ sprach er zur Relevanz von Forschung zu Civic Literacy bei jungen Kindern und diskutierte u. a. das NAEP Civics Framework als eine Methode der Konzeptualisierung. Zudem gewährte Thomas Goll Einblicke in vergangene sowie aktuell (an)laufende Forschungsprojekte zum Thema, wie zum Beispiel PKJK („Politische Konzepte junger Kinder“). Danke für den spannenden Vortrag!

 

Gutachten des Aktionsrat Bildung – McElvany hält Steigerung der Attraktivität der Schulleitungsposition für notwendig

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21.04.2021 – Der Aktionsrat Bildung hat heute sein Gutachten zum Thema „Führung, Leitung, Governance: Verantwortung im Bildungssystem“ vorgestellt und widmet sich darin der Frage, wie die Führung von Bildungseinrichtungen effizienter gestaltet werden kann. Als Mitglied des Aktionsrat Bildung beschäftigte sich Professorin McElvany mit der Situation von Schulleitungen an Grundschulen. Sie unterstützt die Handlungsempfehlungen für gezielte Strategien, wie beispielsweise finanzielle Anreize oder eine Verringerung des Lehrdeputats, die Attraktivität der Schulleitungsposition an Grundschulen zu steigern.

 

Internationale Grundschul-Leseuntersuchung (IGLU) startet Erhebungsphase

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19.04.2021 – Wie gut können Viertklässlerinnen und Viertklässler in Deutschland Texte lesen und verstehen? Das will die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung, kurz IGLU, unter wissenschaftlicher Leitung des Instituts für Schulentwicklungsforschung (IFS) herausfinden. Trotz der erschwerten Bedingungen aufgrund der Corona-Krise mit Wechselunterricht und Schulschließungen werden seit dem 19. April in Deutschland etwa 8.900 Viertklässlerinnen und Viertklässler an ca. 400 Grund- und Förderschulen in allen 16 Bundesländern untersucht und neben den Kindern auch ihre Lehrkräfte, Schulleitungen und Eltern befragt. Die Erhebungen dauern bis Anfang Juli an.

 

Erfolgreich verteidigt: Kathrin Thums schließt Promotion an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ab

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16.04.2021 – Wir gratulieren Kathrin Thums, seit August 2020 Mitarbeiterin der AG McElvany, zur erfolgreichen Disputation ihrer Promotionsarbeit „Entwicklung und Determinanten von Geschlechtsunterschieden in der Lesekompetenz bei Jugendlichen und Erwachsenen“, die sie im Fach Empirische Bildungsforschung an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg geschrieben hat. Herzlichen Glückwunsch!

 

Auftakt der IFS-Ringvorlesung mit Professor Thomas Goll

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15.04.2021 – Wir freuen uns, Professor Thomas Goll zum Auftakt der IFS-Ringvorlesung „Civic Literacy als Themenfeld der Empirischen Bildungsforschung“ am 22. April um 14:15 Uhr digital begrüßen zu dürfen. Er ist Professor für Integrative Fachdidaktik Sachunterricht & Sozialwissenschaften und befasst sich in seinem Vortrag mit der „Civic Literacy junger Kinder – konzeptionelle Fragen und methodische Herausforderungen“. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und Diskussion!

 

IFS präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse auf der AERA

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13.04.2021 – In den vergangenen Tagen konnten nach dem coronabedingten Ausfall im letzten Jahr wieder Forschungsergebnisse des IFS auf der Jahrestagung der American Educational Research Association (AERA) einem internationalen Fachpublikum digital vorgestellt werden. Zentrale Themen der AERA waren in diesem Jahr unter anderem die Motivation von Lehrkräften, Leseverständnis von Grundschulkindern und Qualitätsmerkmale schulischer politischer Bildung, die in verschiedenen Formaten diskutiert wurden. Mitarbeitende des IFS haben dabei aktuelle Forschungsergebnisse, unter anderem zur Lehrermotivation, zu Ungleichheiten bei Bildungschancen und -ergebnissen im internationalen Vergleich, zum Textverständnis sowie zu ersten Ergebnissen der im Rahmen vom NEPS durchgeführten Studie zur Entwicklung politischer und gesellschaftlicher Kompetenz (EPKO), vorgestellt.

 

IFS-Ringvorlesung „Civic Literacy als Themenfeld der Empirischen Bildungsforschung"

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09.04.2021 – Anknüpfend an den Erfolg der letzten Ringvorlesung widmet sich auch die diesjährige IFS-Ringvorlesung der Thematik „Civic Literacy als Themenfeld der Empirischen Bildungsforschung“. Zu dieser Veranstaltung sind wöchentlich renommierte nationale wie internationale Referentinnen und Referenten eingeladen, ihre Forschungsergebnisse im Plenum vorzustellen und anschließend zu diskutieren. Die Ringvorlesung legt großen Wert auf Interdisziplinarität, was sich auch in der Zusammensetzung der Expertinnen und Experten widerspiegelt, die einen sozial- und erziehungswissenschaftlichen oder politikdidaktischen Hintergrund haben. Studierende und Mitarbeitende der TU Dortmund sind herzlich zu dieser Vorlesungsreihe eingeladen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Teilnehmende für Lehrkräftebefragung „Klassenführung im Kontext inklusiver Lernsettings“ gesucht!

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30.03.2021 – Das IFS Dortmund startet eine Lehrkraftbefragung zum Thema „Klassenführung im Kontext inklusiver Lernsettings“ – und sucht dafür Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wie kann ich mit gleichzeitigen Störungen in inklusiven Klassen umgehen? Wie kann ich Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarf einbeziehen? Die Antworten helfen uns, neue Erkenntnisse zur Klassenführung in inklusiven Lernsettings zu gewinnen, die im Anschluss auch wieder in der Ausbildung zukünftiger Lehramtsstudierender und der Weiterbildung von Lehrkräften genutzt werden können. Wurde Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich bei (annika.ohle-peters@tu-dortmund.de) oder Jennifer Igler (jennifer.igler@tu-dortmund.de), um die Links zur Umfrage zu erhalten.

 

Aktuelle Forschungsbefunde zum Thema „Individuelle Förderung an Ganztagsschulen“

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25.03.2021 – Der Sammelband "Individuelle Förderung an Ganztagsschulen", herausgegeben von Stefan Kielblock, Bettina Arnoldt, Nathalie Fischer, Johanna Gaiser und Heinz Günter Holtappels präsentiert die Forschungsergebnisse der Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG). Ganztagsschulen wird ein besonderes Potenzial zugeschrieben, das „Mehr an Zeit“ dahingehend zu nutzen, um geeignete Organisationsformen und Lernarrangements für eine wirksame Förderung zu gestalten. Diese Möglichkeiten werden allerdings noch nicht vollständig ausgeschöpft. Im Projekt StEG wurden daher alternative Konzepte, Programme und konkrete pädagogische Ansätze zur Verbesserung der individuellen Förderung beleuchtet, um so Erkenntnisse für eine bessere Gestaltungspraxis von Ganztagsschulen zu erzielen.

 

Wie Ganztagsschulen das Lesen fördern können

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24.03.2021 – Wenn es um Lernerfolge und Lernzuwächse bei fachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler geht, schienen Ganztagsschulen bislang nahezu wirkungslos zu sein, zumindest konnten alle bisherigen Studien kaum Effekte im fachlichen Lernen nachweisen. Im Rahmen der vom BMBF geförderten und nun veröffentlichten „Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen“ (StEG) wurden von 2016 bis 2019 unter anderem Interventionsstudien durchgeführt, in denen neue Organisations- und Lernansätze für Ganztagsschulen erprobt wurden. Die Studie konnte beispielhaft nachweisen, dass bereits mit einem zeitlich begrenzten Förderprogramm – über etwa vier Monate mit 60 bis 90 Minuten pro Woche – im Ganztag von Grundschulen beträchtliche Wirkungen in der Entwicklung des Leseverständnisses zu erzielen sind.

 

Einladung zur IFS Virtual Keynote Series

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12.03.2021 – Ein besonderes Highlight im Sommersemester 2021 ist die IFS Virtual Keynote Series, die das reguläre Programm der IFS-Ringvorlesung 2021 ergänzt und die sich drei, für die empirische Bildungsforschung sehr bedeutsamen, Themen, widmet: Education and Societal Diversity, Education in the Digital World und Civic Literacy. Das IFS freut sich auf die Beiträge von renommierten internationalen Expertinnen und Experten, die ihre Forschung im Rahmen von Keynotes vorstellen und die einzelnen Themen aus jeweils unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.
Anmeldungen sind ab jetzt möglich unter: office-ifs.fk12@tu-dortmund.de.

 

IFS beteiligt sich an Bildungsforschungstagung 2021

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08.03.2021 – Digitales Lernen, Faktoren für erfolgreiche Bildung und Qualität von Bildungsangeboten – das sind die Schwerpunkte der Bildungsforschungstagung, die am 9. und 10. März online stattfindet. Das IFS ist mit zwei Forschungsprojekten vertreten: Auf dem virtuellen Marktplatz werden die Projekte "Evidenzbasierte Qualifizierung und Weiterbildung von Lehrkräften: Effektive und adaptive Klassenführung im inklusiven Klassenzimmer“ (EQuAL-I) sowie "Lern- und Leistungssituationen im Kontext der Digitalisierung“ (LL-Digital) vorgestellt. Zudem wird im Kontext der „Bildungsteilhabe in digital geprägten Lernumfeldern – Potenziale und Herausforderungen“ in Forum 11 ein Kurzfilm des Projekts LL digital gezeigt. Wir freuen uns auf den Austausch mit zahlreichen Akteurinnen und Akteuren aus Forschung, Verbänden und pädagogischer Praxis, um aktuelle Erkenntnisse der Bildungsforschung für die Lehr- und Lernpraxis zu diskutieren!

 

Einladung & Call for Papers zum 6. Dortmunder Symposium der Empirischen Bildungsforschung

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03.03.2021 – Zu dem Thema „Optimierung schulischer Bildungsprozesse – What works?“ veranstaltet das IFS am 24. Juni 2021die sechste Auflage des Dortmunder Symposiums der Empirischen Bildungsforschung, dieses Jahr in digitaler Form. Gemeinsam mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten wird intensiv zu aktuellen Forschungsbefunden und Debatten diskutiert werden. Außerdem sind Nachwuchswissenschaftlerin und -wissenschaftler herzlich eingeladen, bis zum 31. März 2021 Beiträge einzureichen, wenn sich ihre Qualifikationsarbeit mit Maßnahmen zur Optimierung schulischer Bildungsprozesse beschäftigt! Das IFS freut sich auf einen spannenden Austausch!

 

Internationaler Tag der Muttersprache

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21.02.2021 – Anlässlich des „Internationalen Tags der Muttersprache“, der jedes Jahr am 21. Februar auf die sprachliche und kulturelle Vielfalt und Mehrsprachigkeit aufmerksam macht, sprach Nele McElvany mit der dpa über Schülerinnen und Schüler, die eine nichtdeutsche Herkunftssprache haben und wie diese bei sprachlichen Defiziten unterstützt werden können. McElvany plädiert dafür, die sprachliche Förderung in den Elementarbereich zu verlegen. Es müsste sowohl einheitliche Standards, die festlegen, welche Sprachkompetenzen Kinder in einem bestimmten Alter haben sollten, sowie einheitliche diagnostische Testverfahren geben, aus denen man Schlüsse ziehen kann, ob ein Förderbedarf vorhanden ist und wie dieser umgesetzt werden sollte. Schließlich ist es für alle Kinder wichtig, Grundkompetenzen, zu denen Lesen und Schreiben zählen, zu beherrschen, da sie diese ihr Leben lang, benötigen.

 

Habilitation mit Antrittsvorlesung vollendet

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11.02.2021 – Dr. Hanna Pfänder, Projektleiterin von „Gemeinsam Ganztag“ am IFS, referierte in ihrer digitalen Antrittsvorlesung am 10. Februar über „Interschulische Netzwerke als Unterstützungssystem der Schulentwicklung“. Wie auch die beiden ehemaligen Mitarbeitenden des IFS, Dr. Katja Scharenberg und Dr. Daniel Kasper, die ihre Antrittsvorlesung ebenfalls am 10. Februar hielten, hat sie die Venia Legendi für das Fach „Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Empirische Bildungsforschung“ verliehen bekommen. Das IFS gratuliert ganz herzlich!

 

Nachwuchsförderung am IFS – PromoKon am 10. Februar digital

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09.02.2021 – Das IFS veranstaltet am Ende eines jeden Semesters die sogenannte PromoKon, die Promovierendenkonferenz., in der Promovierende in Kleingruppen vom strukturellen Stand ihres Promotionsvorhabens berichten. Fortschritte, Herausforderungen und Bedarfe sowie die nächsten Schritte werden besprochen und individuelle Maßnahmen vereinbart. In diesem Semester wird die PromoKon coronabedingt online stattfinden. Wir wünschen allen Teilnehmenden eine erfolgreiche Veranstaltung!

 

Distanzunterricht – das IFS im Gespräch mit dem Westfalenspiegel

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05.02.2021 – Seit Corona hat die Digitalisierung an den Schulen quasi gezwungenermaßen einen Schub bekommen. So wurde es im Frühjahr 2020 von einem Tag auf den anderen relevant, Unterricht auch digital gestützt anbieten zu können. Mit dem Westfalenspiegel hat PD Dr. Ramona Lorenz über die Entwicklung der Digitalisierung an Schulen seitdem gesprochen, und erörtert, welche kreativen Lösungen erarbeitet wurden und warum es insbesondere in den Grundschulen noch Nachholbedarf gibt.

 

Initiativzentrum für politische Bildung und kommunale Demokratie gegründet

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01.02.2021 – Auf Initiative von Prof. Thomas Goll haben sich 16 Professorinnen und Professoren der TU Dortmund zusammengeschlossen und ein Initiativzentrum für politische Bildung und kommunale Demokratie gegründet. Auch das IFS ist dabei: „Insbesondere mit der konzeptionellen und empirischen Arbeit zu Civic Literacy im Kontext des Nationalen Bildungspanels (NEPS) sowie mit den Erfahrungen im Bereich der Bildungsprozesse und Bildungsergebnisse heterogener Schülergruppen werden wir das Initiativzentrum unterstützen“, beschreibt Nele McElvany ihre Expertise. Durch das neu gegründete Zentrum könne man nun verstärkt interdisziplinär zusammenarbeiten, um politische Bildung und kommunale Demokratie zu fördern.

 

Nele McElvany zu Gast im Podcast Bildung WERTschätzen

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29.01.2021 – Über den Distanzunterricht und die Auswirkungen der Krise auf das Schulsystem hat Nele McElvany im Podcast „Bildung WERTschätzen“ vom Verband Bildung und Erziehung (VBE NRW e. V.) gesprochen. Wie haben sich die Erkenntnisse aus dem ersten Lockdown auf die erneuten Schulschließungen ausgewirkt? Insgesamt seien die Schulen wesentlich besser auf den zweiten Lockdown vorbreitet gewesen, doch es gebe bei den digitalen Rahmenbedingungen, wie bspw. der technischen Ausstattung oder der Medienkompetenz, noch Verbesserungspotenzial.

 

Nele McElvany zu Gast bei Dortmunder Dialog

Nele McElvany

27.01.2021 – Im Rahmen des 78. Dortmunder Dialogs der Gesellschaft zur Förderung des Strukturwandels in der Arbeitsgesellschaft e.V. berichtete Nele McElvany in ihrem Vortrag über „Corona und die Folgen: Schulentwicklung digital“. Dabei zeigte sie auf, auf welchem Stand die Digitalisierung der Schulen vor Corona war, welche Entwicklungen und vielversprechende Konzepte sich ergeben haben und das weiterhin Anstrengungen, wie z. B. Lehrkraftfortbildungen, Verbesserungen der institutionellen Rahmenbedingungen etc. notwendig sein werden, um die Digitalisierung von Schule voranzubringen.

 

Unterricht in der Corona-Pandemie – Neuauflage der bundesweiten Umfrage für Lehrkräfte

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25.01.2021 – Das IFS startet eine zweite Auflage der bundesweiten Lehrerbefragung zum Thema „Unterricht in der Corona-Pandemie“. Was ist anders als im Frühjahr 2020? Welche Erfahrungen machen Lehrkräfte mit dem erneut digital gestützten Unterricht? Die Antworten sind eine wichtige Basis, um Schlüsse für eine zukunftsfähige Gestaltung und Weiterentwicklung von Schule und Unterricht ziehen zu können. Die Expertise von Lehrkräften und die Einblicke in ihren professionellen Alltag sind in dieser herausfordernden Zeit dafür äußerst relevant.

 

Was benötigen Schulen in herausfordernden Lagen? Ergebnisse des UA-Ruhr-Projekts „Potenziale entwickeln – Schulen stärken“

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25.01.2021 – Gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen hat das IFS an der TU Dortmund über sechs Jahre insgesamt 36 Schulen der Sekundarstufe I in herausfordernder Lage mit einem neuen und individuell abgestimmten, Schulentwicklungskonzept begleitet. Gefördert wurde das Projekt „Potenziale entwickeln – Schulen stärken“ von der Stiftung Mercator. Positiv ist hervorzuheben, dass das Programm einen wichtigen Beitrag zum Aufbau der Entwicklungskapazität in den Schulen geleistet hat. Allerdings ließen sich gleichzeitig extern bedingte Belastungen wie zum Beispiel soziale Benachteiligung der Schüler- und Elternschaft nicht ohne flankierende Maßnahmen mildern, weshalb für Schulen mit besonderen Problemen und Belastungen eine differenzierte Ressourcensteuerung notwendig sei.

 

Aktuelle Forschungsbefunde zu „Schulen in herausfordernden Lagen“

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14.01.2021 – In dem Sammelband "Schulen in herausfordernden Lagen - Forschungsbefunde und Schulentwicklung in der Region Ruhr", herausgegeben von Isabell van Ackeren, Heinz Günter Holtappels, Nina Bremm und Annika Hillebrand-Petri, werden die Ergebnisse eines innovativen Forschungs- und Entwicklungsprojekts vorgestellt, das über sechs Jahre von zwei Forschungsgruppen am IFS und der Universität Duisburg-Essen durchgeführt wurde. Dabei wurden 36 Schulen in herausfordernden Lagen mit einem datengestützten Ansatz über Schulnetzwerkarbeit, Beratung und Fortbildung in der Schulentwicklung unterstützt. Der Sammelband gibt einen breiten Überblick über Forschungsbefunde zur Entwicklung der Schulen und Strategien zur Problembewältigung.

 

Neue Jero-Ausgabe mit Beiträgen von KiTa bis zum Erwachsenenalter

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11.12.2020 – In der neuen Ausgabe des Journals for Educational Research Online (jero) thematisieren die Beiträge u.a. die professionelle Wahrnehmung bei KiTa-Fachkräften und die zivilgesellschaftliche Partizipation im Erwachsenenalter. Das open access Journal deckt die verschiedenen an der Bildungsforschung beteiligten Disziplinen und die gesamte thematische Spannbreite der Bildungsforschung ab. Wir wünschen eine spannende Lektüre!

 

Online Schülerbefragung zu Einstellungen gegenüber Menschen mit türkischem Migrationshintergrund

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10.12.2020 – Welche Einstellungen gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund haben Jugendliche ab 14 Jahren? Dieser Frage geht das IFS in einem aktuellen Projekt nach. Neben einem kurzen Wortzuordnungsspiel werden unter anderem Fragen zur Soziodemografie und zum Verhalten gestellt. Unter allen, die bis Februar 2021 an der 15-minütigen Befragung teilnehmen, werden fünf Saturn-Gutscheine à 15 € verlost.

 

Ergebnisse der TIMS-Studie vorgestellt

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08.12.2020 – Am 8. Dezember wurden die Ergebnisse der aktuellen TIMS-Studie (Trends in International Mathematics and Science Study) vorgestellt. Das IFS hatte dabei die Federführung für die Teilstudie Unterrichtsqualität (Dr. Justine Stang, Chantal Lepper, Prof. Dr. Nele McElvany). Für den Lernerfolg von Schülerinnen und Schülern ist qualitätsvoller Unterricht zentral. Doch wodurch zeichnet sich dieser aus? Dieser Frage ging ein Team des IFS im Rahmen der großen Bildungsvergleichsstudie TIMSS 2019, die unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Knut Schwippert von der Universität Hamburg durchgeführt wird, nach. Die internationale Studie erhebt die mathematischen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen von Grundschülerinnen und Grundschülern alle vier Jahre.

 

Jakob Schwerter: Erfolgreiche Disputation an der Universität Tübingen

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07.12.2020 – Herzlichen Glückwunsch an Jakob Schwerter, seit November 2020 Mitarbeiter der AG McElvany, zur erfolgreichen Disputation seiner Promotionsarbeit „Econometric Analysis of the Effects of Educational Decisions on Labor Market Outcomes and the Influence of Self-Testing on Learning Outcomes“, die er im Fach Volkswirtschaftslehre im Bereich Bildungsökonomie an der Eberhard Karls Universität in Tübingen geschrieben hat.

 

Erfolgreicher Habilitationsvortrag von Daniel Kasper

Daniel Kasper

26.11.2020 – Dr. Daniel Kasper hat viele Jahre am IFS gearbeitet und unter Wilfried Bos im Fach Erziehungswissenschaft promoviert. Seinen Forschungsschwerpunkt legte er früh auf Large Scale Assessment, Psychometrie und Statistik. Am 25. November hielt er im Rahmen seines Habilitationsverfahrens erfolgreich den wissenschaftlichen Vortrag zum Thema „Wie lassen sich Schülerleistungen mit Hilfe von Trendstudien prognostizieren“. Das IFS gratuliert ihm herzlich dazu!

 

Nele McElvany im Podcast „Steingarts Morning Briefing“

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25.11.2020 – Nele McElvany hat mit Gabor Steingart in seinem Podcast „Steingarts Monring Briefing“ über die aktuelle Situation in den Bildungseinrichtungen gesprochen. Dabei ging es unter anderem um digitale Medien, Lehrkräfte und die Schule der Zukunft. Schule sei dabei mehr als nur ein Ort zum Einüben kognitiver Kompetenzen zu verstehen, denn schließlich werden dort die Bürgerinnen und Bürger von Morgen gebildet – und dafür benötige man immer auch das soziale Miteinander.

 

Erhebungsstart in mehreren Projekten

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06.11.2020 – Mehrere Projekte am IFS sind (erneut) mit ihrer Erhebung gestartet. Im DFG-geförderten Projekt Stereotype Threat werden bei dieser Erhebung Jugendliche in der 9. Klasse befragt, um sowohl den Effekt von Stereotypen auf das Lernen zu untersuchen als auch moderierende wie mediierende Faktoren des Effekts zu identifizieren. Im BMBF-geförderten Projekt LL Digital werden Effekte von digitalen Medien auf die sprachliche Kompetenz von Grundschülerinnen und Grundschülern in Lern- und Leistungssituationen erhoben. Die Studie Civic Literacy im Jugendalter will eruieren, wie es um die Fähigkeit zur politischen und gesellschaftlichen Teilhabe von Jugendlichen in den Klassenstufen 7 bis 9 steht. Wir freuen uns auf spannende Erhebungen!

 

Nachwuchsförderung am IFS – Start des Basiscurriculums

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04.11.2020 – Das Basiscurriculum bietet für Promovierende in der Anfangsphase sowie für Interessenten jedes Jahr im Wintersemester spannende Einblicke in das Arbeitsumfeld Wissenschaft. Gastreferierende aus verschiedenen Bereichen erarbeiten mit den Teilnehmenden nützliche Techniken und Fähigkeiten für die weitere wissenschaftliche Laufbahn und setzen sich mit zentralen Inhalten der Schul- und Bildungsforschung auseinander. Dazu gehören beispielsweise die Themenbereiche wissenschaftliche Tagungen, wissenschaftliche Vorträge und Publikationen, Forschungsdatenmanagement und Schulentwicklungsforschung. Allen neuen Promovierenden einen gelungenen Start!

 

Hanna Gaspard vertritt Professur für Empirische Bildungsforschung im Kontext gesellschaftlicher Heterogenität

Hanna Gaspard

02.11.2020 – Zum 1. November 2020 hat PD Dr. Hanna Gaspard die Professur für Empirische Bildungsforschung im Kontext gesellschaftlicher Heterogenität in Vertretung übernommen. Hanna Gaspard war bisher Senior Researcher und Nachwuchsgruppenleiterin am Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Ihr Forschungsinteresse liegt in den Themenfeldern Diagnostik von Lern- und Leistungsmotivation, Heterogenität in der Entwicklung von Lern- und Leistungsmotivation im Schulkontext und Einflussfaktoren auf diese Entwicklung sowie pädagogisch-psychologische Interventionen zur Förderung von Motivation. Zudem zeichnet sie sich durch viel Erfahrung in der Konzeption und Durchführung groß angelegter Interventionsstudien im Schulkontext aus. Das IFS begrüßt Hanna Gaspard herzlich und freut sich auf die gemeinsame Arbeit und Weiterentwicklung!

 

Praxishinweise: Unterrichtsqualität

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19.10.2020 – Unterrichtsqualität mit ihren drei Basisdimensionen Klassenführung, Kognitive Aktivierung und Konstruktive Unterstützung ist von großer Bedeutung für den Erfolg von Lernprozessen. Für Lehrkräfte können die Aussagen über die verschiedenen Gestaltungsaspekte der drei Basisdimensionen wichtige Hinweise auf die Qualität des eigenen Unterrichts liefern. Um ihnen die Möglichkeit zu geben, die eigene Unterrichtsqualität zu sichern und weiterzuentwickeln, können sowohl Einschätzungen der Schülerinnen und Schüler, aber auch die Selbstreflexion hilfreich sein. Eine Grundlage, um die Qualität des eigenen Unterrichts zu reflektieren, stellt das IFS in seinem neuesten Praxisbeitrag vor.

 

Digitalisierung auf dem Land – IFS im Gespräch mit der Werkstatt der bpb

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14.10.2020 – Oftmals wird davon ausgegangen, dass es ein digitales Gefälle zwischen Stadt und Land gibt, auch im Hinblick auf die Bildung. Dass dieses Bild jedoch zu einfach gedacht, und in Wirklichkeit viel kleinteiliger ist, wird oft übersehen. Im Gespräch mit der Werkstatt bpb hat PD Dr. Ramona Lorenz mit gängigen Vorurteilen aufgeräumt und über das besondere Potenzial der Digitalisierung im ländlichen Raum, von Webinaren bis zu Vernetzungsmöglichkeiten, gesprochen.

 

Corona-Krise als Chance: Nele McElvany im Gespräch mit Focus Online

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09.10.2020 – Inwiefern die Corona-Krise als Chance für die Digitalisierung der Schulen gelten kann, darüber hat Nele McElvany, geschäftsführende Direktorin des IFS, mit Focus Online gesprochen. Es brauche mehr Konzepte und eine bessere technische Ausstattung – dann könne die Krise das System als Ganzes voranbringen. Ob es Leistungseinbrüche aufgrund von Corona gab und wie gut Schülerinnen und Schüler in Deutschland im Vergleich generell zu anderen Ländern abschneiden, werde die kommende IGLU-Erhebung 2021 zeigen.

 

Nurit Viesel-Nordmeyer: Erfolgreiche Disputation

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07.10.2020 – Das IFS gratuliert Nurit Viesel-Nordmeyer zur erfolgreich bestandenen Disputation! In ihrer Promotion im Fach Erziehungswissenschaft hat sie sich als Promovendin von Prof. Dr. Wilfried Bos und Prof. Dr. Ute Ritterfeld intensiv mit dem Thema „Zusammenhänge zwischen sprachlichen Kompetenzen und mathematischem Lernen vom Vorschulalter bis zum Ende des Grundschulalters unter besonderer Betrachtung des Arbeitsgedächtnisses“ befasst.

 

Homeschooling: Was hat sich seit dem Frühjahr getan?

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06.10.2020 – Das neue Schuljahr hat begonnen und das erklärte Ziel der Ministerpräsidenten ist es, dass die Schulen den Winter über geöffnet bleiben sollen. Doch was, wenn das nicht machbar ist, wie gut sind Schulen vorbereitet? Im Gespräch mit Focus Online betont Nele McElvany, geschäftsführende Direktorin des IFS, dass sich bereits einiges getan habe, es aber an vielen Stellen noch viel Luft nach oben gebe. Insbesondere die immer noch nicht vorhandene flächendeckende Technikausstattung sowie das Fehlen von einheitlichen Schulkonzepten seien bedenklich.

 

Umfrage des IFS zum Unterricht während der Corona-Pandemie: Wohlbefinden der Lehrkräfte

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02.10.2020 – Die Studie „Unterricht während der Corona-Pandemie“ zielte darauf ab, empirische Erkenntnisse über den Unterricht während der Corona-Pandemie in Deutschland zu gewinnen. Während der erste Teil die Rahmenbedingungen und Auswirkungen fokussierte, beschäftigt sich der zweite Teil mit dem Erleben der Lehrkräfte der Corona-Krise: Wie zufrieden waren sie mit ihrem Beruf, haben sie Wertschätzung erlebt, wie haben sie Belastung und Stress empfunden?

 

Neue JERO-Ausgabe zu aktuellen Forschungsbefunden aus NEPS

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29.09.2020 – Die neu erschienene Ausgabe des Journals for Educational Research Online (jero) befasst sich mit dem Schwerpunktthema „Bildungsprozesse, Bildungsentscheidungen und Kompetenzentwicklungen in verschiedenen Lebensphasen – Aktuelle Forschungsbefunde aus NEPS“. Das open access Journal deckt die verschiedenen an der Bildungsforschung beteiligten Disziplinen und die gesamte thematische Spannbreite der Bildungsforschung ab und erscheint zweimal jährlich. Wir wünschen eine spannende Lektüre!

 

Jahrbuch der Schulentwicklung zum Themenschwerpunkt „Kooperation und Professionalisierung im Rahmen von Schulentwicklung und Unterricht“ erschienen

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17.09.2020 – Der 21. Band des Jahrbuchs der Schulentwicklung ist erschienen! Die neun Beiträge fokussieren den Themenschwerpunkt „Kooperation und Professionalisierung im Rahmen von Schulentwicklung und Unterricht“ und befassen sich mit Theorieansätzen und Studien zu Forschungsfragen, die einerseits den Arbeitsplatz, die Zusammenarbeit und die Kompetenzen von Lehrerinnen und Lehrern betreffen, andererseits zentrale Problemstellungen für die Entwicklung von Schulen und ihrer Lernkultur aufgreifen. Das Jahrbuch für Schulentwicklung informiert seit 1980 alle zwei Jahre über bedeutende Entwicklungen in Schule und Bildungssystem und stellt damit ein wissenschaftlich fundiertes Nachschlagewerk für alle diejenigen bereit, die sich in Schulen, Schulverwaltung, Wissenschaft und Politik mit Fragen des Bildungswesens, seiner Analyse und Gestaltung befassen.

 

Internationaler Tag der Alphabetisierung

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08.09.2020 – Jedes Jahr am 8. September erinnert die UNESCO an die Wichtigkeit der Stärkung der Lese- und Schreibkompetenzen, denn noch immer mangelt es weltweit rund 773 Millionen Menschen an grundlegenden Lese- und Schreibfähigkeiten. Dieses Jahr widmet sich der Internationale Tag der Alphabetisierung dem Lehren und Lernen während der Corona-Krise. Lesen und Schreiben sind auch für die Teilhabe am digitalen Alltag unersetzlich. Als Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der AlphaDekade weist Professorin Nele McElvany in diesem Zusammenhang auf die große Bedeutung schulischer Leseförderung für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe hin und spricht sich dafür aus, dass optimale Lerngelegenheiten für unterschiedliche Zielgruppen geschaffen und kontinuierlich weiterentwickelt werden.

 

Homeschooling während der Corona-Schulschließungen – IFS befragt bundesweit Eltern und SchülerInnen der Sek. I

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11.08.2020 – Die Corona-Pandemie war und ist für uns alle eine außergewöhnliche Herausforderung, insbesondere auch im schulischen Bereich. Wie haben Eltern und ihre Kinder der Jahrgangsstufe 5 bis 10 den Unterricht von Zuhause erlebt? In welcher Form hat das Lernen während dieser Zeit stattgefunden? Was lief gut und was könnte verbessert werden? Um dies herauszufinden und um daraus mögliche Schlüsse für eine zukunftsfähige Gestaltung und Weiterentwicklung von Schule und Unterricht zu ziehen, hat das IFS zwei bundesweite Studien entwickelt. Gerne können Schülerinnen und Schüler unter https://umfragen.tu-dortmund.de/index.php/416434?lang=de und Eltern unter https://umfragen.tu-dortmund.de/index.php/439945?lang=de an der Umfrage teilnehmen. Vielen Dank für ihre Unterstützung!

 

IGLU-Meilensteintreffen - Internationale Projektleitungen evaluieren Ergebnisse des Feldtests

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07.08.2020 – Auf dem 5. Treffen der National Research Coordinators (NRC) wurden die Ergebnisse der Feldtests evaluiert und diskutiert digital statt, an dem sich insgesamt 68 Länder mit ihren wissenschaftlichen Projektleitungen beteiligten. Das war ein wichtiger Termin für die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) 2021. Trotz der Corona-Pandemie war es im Zeitraum der Erhebung (März und April) möglich, die Testinstrumente in den teilnehmenden Ländern an insgesamt knapp 13.000 Schülerinnen und Schülern zu testen. Die Instrumente wurden auf Basis der Feldtestergebnisse optimiert sowie um die Thematik der von COVID-19 bedingten Einflüsse auf das schulische Leben erweitert. In den nächsten Schritten geht es nun darum, die finalisierten international bereitgestellten Testinstrumente für den nationalen Einsatz anzupassen. Somit sind die Weichen für die im kommenden Jahr stattfindende Haupterhebung gestellt – wir freuen uns sehr darauf!

 

IFS im Gespräch mit der WAZ: Digitale Schule verändert die Rolle der Lehrkräfte

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30.07.2020 – Im Gespräch mit der WAZ erörterte PD Dr. Ramona Lorenz, Expertin für die Entwicklung der Digitalisierung an Schulen, welche Voraussetzungen neben der technischen Ausstattung an Schulen gegeben sein müssen, um digitale Medien lernförderlich in Lernprozesse einzubinden. Neben den Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte im Umgang mit digitalen Medien – und dies ganz wichtig nicht nur im technischen Sinne – hob sie auch die Rollenveränderung der Lehrkräfte durch die Digitalisierung hervor, die eine Wandlung weg vom Experten und hin zur Lernbegleitung mit sich bringt.

 

Aileen Edele nimmt Ruf auf Professur an die Humboldt-Universität zu Berlin an

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29.07.2020 – Aileen Edele hat einen Ruf auf die Professur „Empirische Lehr-Lernforschung unter Bedingungen migrationsbezogener Heterogenität“ an der Humboldt-Universität zu Berlin erhalten und angenommen. Die Professur ist dort am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung angesiedelt. Am IFS hatte Aileen Edele seit Mai 2019 die Professur auf Zeit „Empirische Bildungsforschung im Kontext gesellschaftlicher Heterogenität“ inne. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehörten insbesondere Chancen und Herausforderungen migrationsbezogener Diversität für schulisches Lehren und Lernen. Wir danken Aileen Edele für ihr Engagement am IFS, wünschen ihr für ihren weiteren Berufsweg alles Gute und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

 

Verschoben: 5. IFS-Bildungsdialog

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16.07.2020 – Trotz unserer Hoffnungen, den 5. Bildungsdialog wie geplant im September stattfinden zu lassen, müssen wir mit großem Bedauern mitteilen, dass wir uns aufgrund der Corona-Pandemie dazu entschieden haben, die Veranstaltung um ein Jahr in den September 2021 zu verschieben. Die gute Nachricht: Professorin Anita Schilcher hat bereits die Teilnahme mit ihrem Überblicksvortrag bestätigt. Der aktualisierte Termin wird in Kürze bekannt gegeben. Wir freuen uns schon jetzt auf Ihre Teilnahme und den Austausch miteinander im kommenden Jahr!

 

Abschluss des Projekts LeseDif

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10.07.2020 – Im Rahmen des von der DFG geförderten Forschungsprojekts LeseDif wurden von September 2016 bis Dezember 2019 Lesekompetenzen von Grundschulkindern im Kontext gesellschaftlicher Heterogenität untersucht. Dabei wurden die Bedeutungen von Schüler- und Unterrichtsmerkmalen für die Leseleistung von Schülerinnen und Schülern der vierten Jahrgangsstufe anhand der Daten der deutschen Stichprobe aus IGLU 2006 analysiert. Ein besonderer Fokus lag auf den Effekten auf die Leseleistungen von Kindern aus Familien mit niedrigem sozioökonomischem Status sowie Kindern mit einem Migrationshintergrund. Es zeigte sich zum Beispiel, dass der mittlere sozioökonomische Status in einem positiven, der Anteil an Kindern mit einem Migrationshintergrund in einem negativen Zusammenhang mit der mittleren Lesekompetenz stand. Zudem standen auch verschiedene unterrichtliche Maßnahmen, die der Unterrichtsqualitätsdimension kognitive Aktivierung zuzuordnen sind, in positiver Relation zur Lesekompetenz. Die Effekte der Zusammensetzung der Klasse auf die Lesekompetenz wurden allerdings nicht durch die Maßnahme der kognitiven Aktivierung vermittelt. Die Ergebnisse der Studie tragen einerseits zu einem Erkenntnisgewinn über schüler- und unterrichtsseitige Bedingungsfaktoren des Lesens bei, andererseits bieten sie aber auch mögliche Ansatzpunkte für schulische Förderung im lesebezogenen Unterricht und gezielte Interventionen für die bildungsbezogene Praxis.

 

IGLU Konsortium: Erfolgreiches und konstruktives Projekttreffen

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08.07.2020 – Die nächste Haupterhebung der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) findet im Frühjahr 2021 statt. Am 7. Juli 2020 haben sich daher alle Projektpartner (Universität Regensburg, DIPF, Georg-August-Universität Göttingen, Goethe Universität Frankfurt, IEA Hamburg und das IFS) virtuell getroffen, um die Ergebnisse des Feldtests zu evaluieren und zu entscheiden, welche Anpassungen für den Haupttest notwendig sind. Vielen Dank für das konstruktive Treffen!

 

Abiturnoten und Corona: IFS im Gespräch mit dem SPIEGEL

Spiegel

06.07.2020 – Nachdem im Vorfeld oft Befürchtungen geäußert wurden, dass das „Corona-Abitur“ in schlechteren Ergebnissen für die Schülerinnen und Schüler resultieren könnte, haben mit Berlin und Hamburg die ersten Bundesländer eine Verbesserung des Abiturdurchschnitts gemeldet, während andere Bundesländer ein konstantes Niveau der Abiturdurchschnittsnote attestieren konnten. Welche Gründe für diese Entwicklung sprechen könnten und warum man aus Sicht der empirischen Bildungsforschung (noch) nicht von einem Corona-Bonus ausgehen sollte, hat Nele McElvany im Interview mit dem SPIEGEL erörtert.

 

Nele McElvany zur Prorektorin Forschung gewählt

Nele McElvany

03.07.2020 – Am Freitag, den 3. Juli 2020, hat die Hochschulwahlversammlung Nele McElvany zur Prorektorin Forschung gewählt. Sie tritt damit zum 1. September 2020 die Nachfolge von Gabriele Sadowski an. Das IFS gratuliert Nele McElvany sehr herzlich zu dieser Wahl!

 

Nele McElvany im Gespräch mit der Rheinischen Post: Einschätzung des Investitionspakets „Schule Digital“ des Landes NRW

Rheinische Post

30.06.2020 – In den vergangenen Wochen wurde aufgrund der Corona-bedingten Schulschließungen digitales Distanzlernen in Deutschland erstmalig flächendeckend getestet und genutzt. Das Ergebnis: Ernüchternd, denn es fehlt sowohl an Endgeräten bei Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften als auch an Lernplattformen und dem notwendigen Knowhow. Aufgrund dessen plant das Schul- und Bildungsministerium einen Investitionsschub von 350 Millionen Euro für Maßnahmen in den Bereichen Technik, Pädagogik und Qualifizierung. Bildungsforscherin Nele McElvany hat im Gespräch mit der Rheinischen Post diese Vorschläge eingeordnet und sagt, dass es generell ein guter, allerdings nur ein erster Schritt in die richtige Richtung sei. Nicht nur NRW, sondern ganz Deutschland, stehe bei der Ausstattung der Schulen mit Hardware und der Digitalisierung insgesamt noch am Anfang. Es brauche Pläne hinsichtlich der Finanzierung, aber auch hinsichtlich der Konzepte, denn: „Es kann nicht ein Konzept für alle und alles geben.“ Die am IFS durchgeführte Corona-Studie unter Lehrkräften habe zudem gezeigt, dass die Probleme von instabilen Internetverbindungen bis hin zu mangelnder Medienkompetenz reichen – es gibt also noch viel zu tun.

 

Dr. Hanna Pfänder: Erfolgreicher Habilitationsvortrag!

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24.06.2020 – Dr. Hanna Pfänder, Projektleiterin von „Gemeinsam Ganztag“, hielt im Rahmen ihres Habilitationsverfahrens erfolgreich ihren wissenschaftlichen Vortrag zum Thema „Kommunale Bildungslandschaften gestalten. Das Bildungsbüro als Schnittstellenakteur“. Nach Abschluss des Habilitationsprozesses mit ihrer Antrittsvorlesung wird ihr die Venia Legendi für das Fach „Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Schulentwicklungsforschung“ verliehen – das IFS gratuliert herzlich!

 

IFS-Ringvorlesung mit MD Matthias Graf von Kielmansegg: Bedeutung von Politikwandel im Unterricht

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19.06.2020 – Am 18. Juni war MD Matthias Graf von Kielmansegg virtuell zu Gast in der IFS-Ringvorlesung „Politische und zivilgesellschaftliche Bildung“. Während seines Vortrages sprach Matthias Graf von Kielmansegg, Leiter der Abteilung 1 „Grundsatzfragen, Strategie, Digitaler Wandel“ im Bundesministerium für Bildung und Forschung, über den Wandel von Politik und die Bedeutung dieses Wandels für unsere Gesellschaft und den Unterricht an Schulen. Außerdem diskutierte er die Frage, welche Gestaltungsmöglichkeiten die Politik hinsichtlich politischer Bildung hat.
Danke für den spannenden Vortrag!

 

Umfrage des IFS zum Lernen während der Corona-Pandemie: Lehrkräfte warnen vor Lerneinbußen und Verschärfung der sozial bedingten Ungleichheiten

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10.06.2020 – „Normal“ läuft für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern seit März nichts mehr: Zunächst wurden die Schulen komplett geschlossen, seit rund einem Monat werden sie sukzessive, aber nur eingeschränkt, geöffnet. Die ersten Ergebnisse einer bundesweiten Lehrkräftebefragung am Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) an der TU Dortmund sind ernüchternd. Die Lehrkräfte warnen: Die sozial bedingten Ungleichheiten im Bildungssystem haben zugenommen, und es wird weniger gelernt.

 

Erfolgreich verteidigt: Rahim Schaufelberger schließt Promotion ab

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28.05.2020 – Wir gratulieren Rahim Schaufelberger, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der AG McElvany und Doktorand von Professor Wilfried Bos i. R., zur erfolgreichen Disputation seiner Dissertation im Fach Erziehungswissenschaft zum Thema „Postsekundäre Bildungsentscheidungen und Effekte sozialer Herkunft: Eine Analyse im Kontext des Nationalen Bildungspanels“. Herzlichen Glückwunsch!

 

Homeschooling – Nele McElvany im Gespräch mit Focus Online

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22.05.2020 – Homeschooling ist seit der Corona-Pandemie zur Normalität geworden. Doch: Wie gut läuft es tatsächlich, was muss sich ändern und wie können entstandene Lücken gefüllt werden? Im Gespräch mit Focus Online betont Nele McElvany, geschäftsführende Direktorin des Instituts für Schulentwicklungsforschung, dass es eine sehr herausfordernde Zeit für Eltern, Kinder und Lehrkräfte gleichermaßen ist. Homeschooling sei eine sehr voraussetzungsvolle Form des Lernens, sowohl technisch als auch motivational. Das, was laut Nele McElvany nun benötigt werde, könne man Präsenzunterricht im digitalen Raum nennen.

 

IFS veröffentlicht Beiträge entfallener Frühjahrstagungen

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19.05.2020 – Aufgrund der im Kontext der Covid-19-Pandemie entfallenen Frühjahrstagungen wie die DGfE in Köln, die GEBF in Potsdam oder die AERA in San Francisco konnten aktuelle Forschungsergebnisse des IFS nicht wie geplant vorgestellt und diskutiert werden. Wir freuen uns deshalb, ausgewählte Beiträge der Tagungen auf unserer Webseite präsentieren zu können und freuen uns auf Rückmeldungen. Wir wünschen eine interessante Lektüre.

 

Start des neuen Projekts: Schulische Integration neu zugewanderter Kinder

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05.05.2020 – Am 1. Mai ist ein neues Projekt am IFS gestartet: Schulische Integration neu zugewanderter Kinder – Eine ökologische Mehrebenen-Analyse. Das von MERCUR geförderte Projekt hat zum Ziel, Determinanten der schulischen Integration geflüchteter sowie neu zugewanderter Kinder zu identifizieren. Dazu werden während der Projektlaufzeit Erhebungen mit Grundschulkindern in der vierten Klasse durchgeführt. Das Verbundvorhaben wird von Prof. Nele McElvany, Prof. Philipp Jugert von der Universität Duisburg-Essen und Prof. Birgit Leyendecker von der Ruhr-Universität Bochum umgesetzt. Wir freuen uns auf eine erkenntnisreiche Studie!

 

IFS-Ringvorlesung mit Prof. Bryony Hoskins: Demokratische Bildung und die Reproduktion von sozialen Ungleichheiten

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30.04.2020 – Professorin Dr. Bryony Hoskins von der Roehampton Universität in London war zum Auftakt der IFS-Ringvorlesung „Politische und zivilgesellschaftliche Bildung“ virtuell zu Gast. In ihrem Vortrag zu „Education, Democracy and Inequality: The social reproduction of inequalities in political engagement“ ging sie auf die Theorie der Reproduktion von sozialen Ungleichheiten im politischen Engagement ein und erläuterte, inwiefern das Schulwesen einen Anteil daran haben kann, dass Arbeiterkinder von der Demokratiebildung in der Schule häufig weniger stark profitieren als andere. Danke für diesen aufschlussreichen Vortrag!

 

Gutachten des Aktionsrat Bildung – IFS unterstützt Forderung nach mehr Demokratiebildung

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29.04.2020 – Der Aktionsrat Bildung hat heute sein Gutachten zum Thema „Bildung zu demokratischer Kompetenz“ vorgestellt und fordert darin, dass die Vermittlung demokratischer Kompetenzen in allen Bildungsphasen verstärkt wird. Als Mitglied des Aktionsrat Bildung erarbeitete Professorin Dr. Nele McElvany die Möglichkeiten der Förderung im Kindergarten und in der Grundschule. Sie unterstützt die Handlungsempfehlungen für gezielte Strategien, um die Demokratiebildung in Deutschland schon ab dem Kindergartenalter zu stärken.

 

Verschoben: 6. Dortmunder Symposium der Empirischen Bildungsforschung

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27.04.2020 – Mit großem Bedauern müssen wir mitteilen, dass wir das Dortmunder Symposium der Empirischen Bildungsforschung aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht wie geplant am 9. Juli 2020 durchführen können. Die gute Nachricht: Alle eigeladenen Referentinnen und Referenten haben dem neuen Termin im kommenden Jahr zugesagt: Das 6. Dortmunder Symposium der Empirischen Bildungsforschung findet am 24. Juni 2021 statt und wir freuen uns schon jetzt auf Ihre Teilnahme und den Austausch miteinander!

 

IFS gratuliert Prof. Dr. Manfred Bayer zur Wahl als neuen Rektor

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25.04.2020 – Am Freitag, 24. April 2020 hat die Hochschulwahlversammlung mit Prof. Dr. Manfred Bayer (Physik) den Amtsnachfolger von Rektorin Prof. Dr. Ursula Gather gewählt. Dabei erhielt er hohen Zuspruch: Der Hochschulrat entschied einstimmig für ihn, der Senat mit 26 von 27 Stimmen. Zum 1. September 2020 wird er sein neues Amt antreten. Das IFS gratuliert ihm herzlich dazu und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit!

 

Lehre startet digital

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20.04.2020 – Am 20. April beginnt das Sommersemsester 2020, auch am IFS. Es wird ein Semester, in dem vieles anders laufen wird als sonst üblich, denn im Rahmen der Pandemie sind viele Herausforderungen zu meistern. So ist es beispielsweise noch unklar, ob und ab wann Präsenzveranstaltungen stattfinden können. Die Lehrenden am IFS haben daher viele Studien-Angebote auf online-gestützte Veranstaltungen umgestellt. So wurden unter anderem die Möglichkeiten von Webkonferenzen, Webinaren und anderen Formaten ausgelotet, um Lehrformate live zu übertragen und Gelegenheit für Interaktionen zu bieten. Das Ziel des IFS ist es, allen Studierenden trotz Coronavirus auch im Sommersemester ein möglichst vielfältiges Lehrangebot im Bereich der Empirischen Bildungsforschung anzubieten. Wir wünschen allen einen guten Start – bleiben Sie gesund!

Bild: athree23 auf pixabay.com

 

Unterricht in der Corona-Pandemie – bundesweite Umfrage für Lehrkräfte

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16.04.2020 – Das IFS startet eine bundesweite Lehrerbefragung zum Thema „Unterricht in der Corona-Pandemie“. Wie gehen Lehrkräfte mit der Corona-Pandemie um? In welcher Form findet Lehren und Lernen während dieser Zeit statt und was kann daraus für die Zukunft abgeleitet werden? Die Erfahrungen der Lehrkräfte mit den Herausforderungen in den Wochen der Schulschließungen und die Eindrücke des digital gestützten Unterrichts sind eine wichtige Basis, um die entstandene Dynamik zu erfassen und die unterschiedlichen Konzepte zu systematisieren. Daraus können Schlüsse für eine zukunftsfähige Gestaltung und Weiterentwicklung von Schule und Unterricht gezogen werden. Die Expertise von Lehrkräften und die Einblicke in ihren professionellen Alltag in dieser herausfordernden Zeit sind dafür äußerst relevant.

 

IFS-Ringvorlesung „Politische und zivilgesellschaftliche Bildung"

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09.04.2020 – Die IFS-Ringvorlesung widmet sich in diesem Sommersemester der Thematik „Politische und zivilgesellschaftliche Bildung“. Zu dieser Veranstaltung sind wöchentlich renommierte nationale wie internationale Referentinnen und Referenten eingeladen, ihre Forschungsergebnisse im Plenum vorzustellen und anschließend zu diskutieren. Die Ringvorlesung legt großen Wert auf Interdisziplinarität, was sich auch in der Zusammensetzung der Expertinnen und Experten widerspiegelt, die einen sozial- und erziehungswissenschaftlichen oder politikdidaktischen Hintergrund haben. Studierende und Mitarbeitende der TU Dortmund sind herzlich zu dieser Vorlesungsreihe eingeladen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Praxiserkenntnisse zum Alltags- und Bildungswortschatz

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06.04.2020 – Alltags- aber auch Bildungswortschatz ist in vielen Lebenssituationen präsent und wird bereits in der Schule gefestigt und kontinuierlich ausgebaut. Unterricht sollte daher besonderen Wert auf Wortschatzarbeit legen, die beide Wortschatzarten berücksichtigt. Ein für die Schülerinnen und Schüler spielerischer Zugang dazu ermöglicht das Wörterspiel. Dieses ist angelehnt an einen Test, der am IFS entwickelt wurde und der die Alltags- und Bildungswortschatzkompetenzen bei Grundschulkindern misst. Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

Herausgeberband zum 5. Dortmunder Symposium erschienen

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03.04.2020 – (Un-)Gerechtigkeit in Bildung und im Schulsystem ist ein Thema von herausragender Bedeutung. Im kürzlich erschienen Herausgeberband „Against the Odds – (In)Equity in Education and Educational Systems“ greifen die Beiträge führender Bildungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus Europa diese Fragestellung auf. Dabei identifizieren sie individuelle, aber auch systemische Faktoren, die den Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern beeinflussen und zeigen Möglichkeiten auf, wie diesen Ungerechtigkeiten begegnet werden kann. Wir wünschen eine spannende Lektüre!

 

Institutsgründer Hans-Günter Rolff im Interview mit der TU Dortmund

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02.04.2020 – In einem Interview mit der TU Dortmund spricht Hans-Günter Rolff über die Gründung des Instituts für Schulentwicklungsforschung, die Herausforderungen, die er als junger Professor meistern musste und an welchen Moment er sich in seiner rund 50-jährigen Tätigkeit als Professor in Dortmund besonders gerne zurückerinnert.

 

Neue Fakultätsstruktur – Profilschärfung der Erziehungs- und Bildungswissenschaft

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01.04.2020 – Im Kontext der Stärkung der Gesellschaftswissenschaften an der TU Dortmund soll durch eine neue Fakultätsstruktur auch die Erziehungs- und Bildungswissenschaft weiter gestärkt und die nationale und internationale Sichtbarkeit erhöht werden. Das IFS wird im Rahmen dieser neuen Fakultätsstruktur mit fünf Instituten auch weiterhin durch seine zahlreichen Forschungsprojekte und internationale Schulvergleichsstudien maßgeblich das Forschungsprofil prägen und gemeinsam mit den Instituten den neuen Fakultätsentwicklungsplan auf den Weg bringen. Den Instituten, die im Zuge der Profilschärfung der Gesellschaftswissenschaften in die neue Fakultät für Sozialwissenschaften wechseln, wünschen wir einen guten Start!

 

NEPS Masterplan-Treffen

NEPS

30.03.2020 – Wichtiger Termin für die Studie Nationales Bildungspanel: Alle wissenschaftlichen Leitungen der unterschiedlichen Bildungsetappen, darunter auch Nele McElvany als Verantwortliche für Etappe 4 in NEPS, und der sogenannten Säulen kommen zusammen und beraten über die Inhalte der Kompetenztestungen und Befragungen in den bevorstehenden Erhebungen. Das betrifft die Jahrgangsstufen 5 bis 8. Bei diesem Treffen werden Aspekte der Studienplanung im NEPS festgelegt, die Auswirkungen auf Inhalte und Prozesse in den kommenden vier bis fünf Jahren haben und somit auch die Forschungsarbeit am IFS prägen wird.

 

IFS im Gespräch mit der WELT: (Online-)Unterricht in Zeiten von Corona

Welt

27.03.2020 – Das Corona-Virus beeinflusst derzeit alle Lebensbereiche; auch das Bildungswesen. Während die derzeitige Situation einerseits Chancen auf neue Entwicklungen im Bereich des digitalen Lernens ermöglicht, kann sie andererseits dazu beitragen, die Bildungsungleichheit in Deutschland zu verschärfen. Nele McElvany hat dazu mit der WELT gesprochen und unter anderem thematisiert, wie digitales Lernen und Lehren aussehen kann, damit Schülerinnen und Schüler, die mehr Anleitung benötigen, die keine oder nur wenig familiäre Unterstützung erhalten und/ oder die technisch nicht so gut ausgestattet sind, dennoch gleiche Chancen haben.

 

Neue Ausgabe von Jero erschienen

Jero

25.03.2020 – Die Entwicklung multiprofessioneller Teams an Ganztagsschulen und die Mitbestimmung von Schülerinnen und Schülern in der Schule sind unter anderem Themen der neu erschienenen Ausgabe des Journals for Educational Research Online (jero). Das open access Journal deckt die verschiedenen an der Bildungsforschung beteiligten Disziplinen und die gesamte thematische Spannbreite der Bildungsforschung ab und erscheint halbjährlich. Wir wünschen eine spannende Lektüre!

 

IFS setzt internationale Kooperation fort

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23.03.2020 – Nele McElvany setzt derzeit die Kooperation mit Dr. Alan Koenig vom CRESST (National Center for Research on Evaluation, Standards, and Student Testing) an der UCLA fort. Er ist Experte in der Entwicklung von innovativen Techniken und Szenarien im Bereich von Lehr- und Lernsituationen. Sie tauschen sich zum vom BMBF geförderten Projekt „Evidenzbasierte Qualifizierung von angehenden Lehrkräften: Effektive und adaptive Klassenführung im inklusiven Klassenzimmer“ (kurz: EquaL-I) aus und diskutieren intensiv die Themenschwerpunkte Lehrkraftaus- und -fortbildung durch Serious Educational Games.

 

Coronavirus: IFS-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Homeoffice

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18.03.2020 – Zur Abwehr von Corona-Infektionen hat die TU Dortmund umfangreiche Maßnahmen ergriffen, Prüfungen sind abgesagt und Treffen verschoben. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten seit heute im Homeoffice, sind für Sie aber weiterhin telefonisch und auch per E-Mail erreichbar. Wir freuen uns auf Ihre Anfragen und bleiben Sie gesund!

 

Professor Dr. Michael Becker: Lehrstuhl am IFS übernommen

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03.03.2020 – Das IFS heißt Professor Dr. Michael Becker herzlich willkommen! Mit Beginn des Monats übernimmt er eine der Professuren für Empirische Bildungsforschung am IFS. Seine Arbeitsgruppe für „Empirische Bildungsforschung mit dem Schwerpunkt individuelle Entwicklungsverläufe und schulische Rahmenbedingungen“ wird sich insbesondere mit Effekten institutioneller Rahmenbedingungen und Makrostrukturen auf die kognitive und psychosoziale Entwicklung in der Primar- und Sekundarstufe, mit Effekten individueller Faktoren, institutioneller Rahmenbedingungen und deren Wechselspiel auf die Entwicklung über die Lebensspanne sowie mit Veränderung und Reformen von Strukturen des Bildungssystems und deren Konsequenzen beschäftigen.

 

Start der zweiten Erhebungsphase im Projekt Stereotype Threat

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26.02.2020 – Die zweite Erhebungsphase im Projekt Stereotype Threat ist gestartet. Bei dem Projekt geht es darum, einerseits den Effekt von Stereotypen auf das Lernen zu untersuchen und andererseits moderierende wie mediierende Faktoren des Effekts zu identifizieren. Dazu werden in den kommenden Wochen Wortschatzübungen mit rund 1.500 Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse an ca. 60 weiterführenden Schulen durchgeführt. Hierbei wird unter anderem das Stresslevel anhand von Cortisolwerten gemessen, um zu prüfen, ob sich in Erhebungssituationen das Stresshormon Cortisol zeigt. Zusätzlich stehen individuelle Schülermerkmale wie etwa die Schülermotivation im Fokus, bei denen angenommen werden kann, dass sie in einem Zusammenhang mit dem Effekt stehen.

 

Internationaler Tag der Muttersprache

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21.02.2020 – Der „Internationale Tag der Muttersprache“ feiert und fördert die sprachliche und kulturelle Vielfalt und Mehrsprachigkeit. Anlässlich dieses besonderen Tages sprach Nele McElvany mit der dpa über die Vor- und Nachteile von Bi- bzw. Multilingualität, die Studien zufolge auch in Deutschland immer weiter zunehmen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass mittlerweile bundesweit etwa jedes dritte Kind – am Ende des Grundschulalters – mit mindestens einem Elternteil aufwächst, dessen Muttersprache nicht Deutsch ist. Wer in solchen mehrsprachigen Familien aufwächst, kann oft Sprachkompetenz auf muttersprachlichem Niveau in zwei oder auch drei Sprachen entwickeln. Nele McElvany ist überzeugt: „Man kann und soll Kindern zutrauen, mit zwei Sprachen aufzuwachsen und sich zurechtzufinden – beispielsweise Türkisch mit Mama und Papa zuhause und Deutsch in der Kita, das kann gut funktionieren.“ Je früher man dies lerne, desto besser ist es. Allerdings brauche es dafür mehr Förderung in Kita und Grundschule.
Foto:©istock.com/Warchi

 

Masterplan Wissenschaft 2.0 – Auftakttreffen der Themengruppe „Exzellenz und Vernetzung“

Masterplan

07.02.2020 – Das IFS nahm gestern am Auftakttreffen der Themengruppe „Exzellenz und Vernetzung“ im Rahmen des Masterplans Wissenschaft 2.0 der Stadt Dortmund teil. Das im ersten Masterplan verankerte und maßgeblich vom IFS getragene Wissenschaftliche Kompetenzfeld „Schul- und Bildungsforschung“, welches im Jahr 2018 von einem Expertengremium positiv evaluiert wurde, wird im Masterplan Wissenschaft 2.0 fortgesetzt. Zentrale Ziele sind die weitere Vernetzung sowie der Ausbau der nationalen und internationalen Sichtbarkeit der „Schul- und Bildungsforschung“.

 

Studie von IFS und zhb: Robotik-AGs fördern Interesse an MINT-Fächern

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31.01.2020 – Das IFS hat gemeinsam mit dem Zentrum für Hochschulbildung (zhb) auf Initiative der Karl-Kolle-Stiftung den Nutzen von Robotik-AGs untersucht. Die Studie konnte zeigen, dass das Interesse an MINT-Fächern und MINT-Themen bei den AG-Teilnehmenden stärker war als bei den Schülerinnen und Schülern, die nicht an einer solchen AG teilnahmen. Es wurden zudem auch Geschlechterunterschiede deutlich: Während Jungen häufig an den AGs teilnehmen, weil sie sich schon im Vorfeld dafür interessieren, entdecken Mädchen erst durch die Teilnahme ihre Leidenschaft dafür. Dieser Befund untermauere die Relevanz der Bestrebungen, vor allem Mädchen für MINT-bezogene Fächer und Inhalte zu begeistern und zu ermutigen, sich in diesem Bereich langfristig zu engagieren, so das Resümee des IFS.

 

Wissenschaftlicher Beirat am IFS

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30.01.2020 – Heute tagte der Wissenschaftliche Beirat des IFS, dessen zentrales Ziel darin besteht, das Institut zu beraten sowie bei der Erfüllung seiner Aufgaben und des Erreichens seiner Ziele in Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung zu unterstützen. Während der Sitzung wurden die Entwicklungen der vergangenen beiden Jahre reflektiert sowie Perspektiven und Weiterentwicklungsmöglichkeiten eruiert. Das IFS bedankte sich bei Frau Professorin Dr. Dr. h.c. mult. Ingrid Gogolin für ihr langjähriges Engagement als Beiratsvorsitzende und verabschiedete sie in dieser Funktion. Neuer Vorsitzender des Beirats ist Professor Dr. Holger Horz. Allen Beiratsmitgliedern herzlichen Dank für ihre Unterstützung!

 

MERCUR Club 2020

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28.01.2020 – Das IFS, das ab Mai an dem gemeinsamen MERCUR-Verbundvorhaben „Schulische Integration neu zugewanderter Kinder“ mit der Universität Duisburg-Essen und der Ruhr-Universität Bochum arbeitet, folgte der Einladung zum MERCUR Club am 28. Januar. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden unter anderem aktuelle, von MERCUR geförderte Projekte vorgestellt. Ein zentrales Ziel der Veranstaltung ist die Vernetzung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen zur Förderung der Zusammenarbeit und Stärkung der Wissenschaftsregion Ruhr.

 

Internationaler Tag der Bildung

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24.01.2020 – Am heutigen, von der UNICEF ausgerufenem, Internationalen Tag der Bildung wird der Fokus auf die Bedeutung von Bildung und Lernen hervorgehoben. Dem kann sich das IFS nur anschließen: Es sei ein guter Ansatz, dass Kinder in Deutschland immer früher Zugang zu Bildung erhielten. Allerdings müsse die Qualität gehalten und weiter verbessert werden. Nele McElvany betont: „PISA hat gezeigt, dass die Leistungen leicht über dem OECD Durchschnitt liegen. Zeitgleich liest aber etwa ein Fünftel der Fünfzehnjährigen kaum besser als ein Grundschüler. Daher müssen wir auf den Unterricht in den Grundschulen schauen, denn dort wird die Basis gelegt.“ Zudem sei es wichtig, Kinder mit Migrationshintergrund zu fördern, denn diese haben es noch immer schwer, ähnliche Ergebnisse wie Schülerinnen und Schüler ohne Migrationshintergrund zu erzielen. „Kinder ab dem Kindergartenalter systematisch sprachlich zu fördern mit einer flächendeckenden Vorschularbeit mit festem Sprach-Curriculum sowie anschließender systematischer Förderung von Sprachkompetenzen in der Grundschule – das sollte das Ziel sein. Schließlich ist Sprache der Schlüssel zu unserer Gesellschaft.“

 

Vorstellung: LL Digital

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23.01.2020 – Seit November 2019 beschäftigt sich das Team um PD Dr. Ramona Lorenz mit Lern- und Leistungssituationen im Kontext der Digitalisierung (kurz LL digital). Dabei wird untersucht, inwiefern die sprachliche Kompetenz von Grundschülerinnen und -schülern durch das Nutzen von digitalen Medien, wie Tablets, Laptops oder Smartphones, beeinflusst wird. Das Ziel des vom BMBF geförderten Projektes ist es, die unterschiedlichen Chancen und Herausforderungen, die die Nutzung digitaler Medien im Unterricht mit sich bringt, besser zu verstehen. Wir freuen uns auf die zukunftsweisende Arbeit im Projekt!

 

Vorstellung der „Empirischen Schul- und Bildungsforschung“ im Regionalen Beirat

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21.01.2020 – Am 23. Januar stellt Nele McElvany die „Empirische Schul- und Bildungsforschung“ im Regionalen Beirat der TU Dortmund vor und erläutert, warum dieser Forschungszweig für die Gesellschaft wichtig ist. Der Regionale Beirat dient der regionalen Vernetzung zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur und ist als solcher in der Grundordnung der Universität verankert. Ihm gehören herausragende Persönlichkeiten aus der Stadt Dortmund und der Region an.

 

Forschungsbericht des IFS 2017-2019 erschienen

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17.01.2020 – Welche wissenschaftlichen Entwicklungen und Aktivitäten hat es am IFS in den letzten drei Jahren gegeben? Darüber informiert der neue Forschungsbericht, der, neben einem kompakten Überblick über Forschungsschwerpunkte, ausgerichteten Tagungen, Lehre, Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, Internationalisierung, Wissenschaftskommunikation und Praxistransfer, die Vorstellung der einzelnen Forschungsprojekte sowie Übersichten zu Veröffentlichungen und Konferenzbeiträgen der Mitarbeitenden am IFS bietet.

 

Vorstellung: Projekt COLD

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15.01.2020 – Seit April ist die AG Lauermann Kooperationspartner im Verbundprojekt „Competencies of school teachers and adult educators in teaching German as a second language in linguistically diverse classrooms“ (kurz: COLD). Das Projekt wird interdisziplinär durch ein wissenschaftliches Konsortium unter Leitung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) durchgeführt. Die Studie untersucht die professionellen Kompetenzen von Lehrkräften in Schule und Erwachsenenbildung beim Unterrichten von Deutsch als Zweitsprache in sprachlich heterogenen Lerngruppen. Professorin Fani Lauermann und ihr Team beschäftigen sich dabei insbesondere mit folgenden Fragen: Wie ausgeprägt sind die diagnostischen Kompetenzen der Lehrkräfte? Welche kognitiven und motivationalen Determinanten beeinflussen ihr Handeln? Wie interagieren Lehrkraft und Lernenden miteinander? Wir freuen uns auf spannende Erkenntnisse!

 

Call for Papers zum 6. Dortmunder Symposium der Empirischen Bildungsforschung

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14.01.2020 – Unter dem Titel „Optimierung schulischer Bildungsprozesse – What works?“ veranstaltet das IFS die sechste Auflage des Dortmunder Symposiums der Empirischen Bildungsforschung. Beitragseinreichungen von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern zum Tagungsthema sind bis zum 31. März möglich. Die Anmeldung zur Veranstaltung ist ebenfalls freigeschaltet.

www.symposium.ifs.tu-dortmund.de

 

Türkische Schulen in Deutschland: Nele McElvany im Gespräch mit der Deutschen Welle

Türkische Schulen

10.01.2020 – Der Vorstoß Erdogans, in Deutschland drei türkische Schulen zu eröffnen, hat viel Kritik hervorgerufen. Dagegen sagt Nele McElvany, Geschäftsführende Direktorin am IFS, im Gespräch mit der Deutschen Welle, dass die Gründung solcher Schulen im besten Fall die Schullandschaft bereichern und den interkulturellen Austausch fördern könnte.

Foto:©istock.com/Ridofranz

 

ICSEI 2020 mit IFS-Beteiligung

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03.01.2020 – Vom 6. bis zum 10. Januar findet in Marrakesch der 33. Internationale Kongress für Schulwirksamkeit und Verbesserung (ICSEI) zum Tagungsthema „Bildung, Jugendförderung und nachhaltige Entwicklung: Zusammenarbeit zwischen Nord und Süd zur Verbesserung der Schulqualität“ (Education, Youth Empowerment, and Sustainable Development: Collaboration between the Global North and South to Improve Education Quality) statt. Auch das IFS ist dabei und stellt unter anderem Ergebnisse aus dem Projekt „StEG - Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen: Wirkungen von außerunterrichtlichen Förderarrangements in Verbindung mit dem Unterricht an Ganztagsgrundschulen“ vor.

 

MERCUR fördert gemeinsames Forschungsprojekt mit RUB und UDE

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19.12.2019 – Das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) fördert das Kooperationsprojekt „Schulische Integration neu zugewanderter Kinder: Eine ökologische Mehrebenen-Perspektive“, mit Beteiligung des IFS (AG Nele McElvany). Das Ziel des gemeinsamen Forschungsvorhaben der Universitätsallianz Ruhr ist es, herauszufinden, inwiefern diese Kinder bei der Integration besonders unterstützt werden sollten, da sie, im Gegensatz zu anderen Kindern mit Migrationshintergrund, häufig keine vorschulische Betreuung in ihrem Herkunftsland hatten.

 

Dr. Michael Becker folgt Ruf auf Professur am IFS

Michael Becker

17.12.2019 – Dr. Michael Becker vom DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation folgt dem Ruf an die TU Dortmund. Michael Becker war bisher Leiter der Forschungsgruppe „Individuelle Entwicklungsverläufe und institutionelle Rahmenbedingungen über die Lebensspanne“, einem Gemeinschaftsprojekt des DIPF und des IPN – Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die kognitive und psychosoziale Entwicklung in Kindheit, Jugend und im jungen Erwachsenenalter, die Entwicklung und Veränderungen von Bildungssystemen sowie quantitative Methoden der Sozialforschung, insbesondere kausalanalytische Ansätze. Am 1. März 2020 tritt er die Professur „Empirische Bildungsforschung mit dem Schwerpunkt schulische Bildungsprozesse“ an und wird somit Nachfolger von Professor Heinz Günter Holtappels, der im Sommer 2020 in Ruhestand gehen wird.

 

Professor Tenko Raykov, Ph.D. zu Gast am IFS

Tenko Raykov

13.12.2019 – Wir freuen uns, am 17. Dezember Professor Tenko Raykov, Ph.D. am IFS begrüßen zu dürfen. Tenko Raykov ist Professor für Measurement and Quantitative Methods an der Michigan State University. Am Dienstag, den 17. Dezember, findet sein Vortrag zum Thema “Strong Convergence of Reliability Estimators for Multiple-Component Measuring Instruments in Behavioral, Educational and Social Sciences” ab 16:30 in Raum M / E 21 (Mathetower) statt.

 

Melihan Cinar schließt Promotion erfolgreich ab

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11.12.2019 – Melihan Cinar, ehemalige externe wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Effektivität von Wortschatzförderung bei Grundschülerinnen und Grundschülern nichtdeutscher Familiensprache“ (kurz: InterMut), hat heute ihre Dissertation zum Thema „Wortschatzerwerb von mehrsprachigen Vorschulkindern - Eine lnterventionsstudie in Kindertageseinrichtungen“ im Fach Erziehungswissenschaften erfolgreich verteidigt. In Ihrer Arbeit behandelt sie die implizite Wortschatzentwicklung und -förderung in der Bildungssprache. Herzlichen Glückwunsch!

 

Matthias Trendtel verteidigt Dissertation erfolgreich

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11.12.2019 – Das IFS gratuliert Matthias Trendtel, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der AG McElvany, zur heute erfolgreich bestandenen Disputation. Sein Forschungsschwerpunkt liegt unter anderem auf der Methodik in Large-Scale Assessments. In seiner Promotion im Fach Erziehungswissenschaft hat er sich daher intensiv mit dem Thema „Analysen von differenziellem Antwortverhalten in Large-Scale Assessments am Beispiel von Lesekompetenztests“ befasst.

 

Fördern und unterstützen: Neue Forschungsbefunde zu den Potenzialen der Ganztagsschule

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05.12.2019 – Die Bedeutung der Ganztagsschule als verlässliches Betreuungsangebot für Familien ist weithin anerkannt. Doch wie können Ganztagsangebote Schülerinnen und Schüler auch in ihrer Entwicklung unterstützen? Die langfristig angelegte und von mehreren wissenschaftlichen Einrichtungen durchgeführte Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG) ist dieser Frage in den letzten Jahren in mehreren Teilprojekten nachgegangen. Die Ergebnisse belegen, dass die Ganztagsschule unter gewissen Voraussetzungen und mithilfe von gezielten, unterstützenden Maßnahmen das Potenzial hat, Kinder und Jugendliche individuell zu fördern.

 

PISA: Grundschulen legen Basis für Lesekompetenzen

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03.12.2019 – Lesen ist eine der grundlegenden Schlüsselqualifikationen. Daher stellt die Lesekompetenz in der aktuellen PISA-Studie, wie bereits in den Jahren 2000 und 2009, den Schwerpunkt der Untersuchung dar. Dabei sind die Leistungen in Deutschland zwar überdurchschnittlich, aber mit großem Abstand zur Spitzengruppe. Nele McElvany weist aus dem Grund darauf hin, dass, um gute Ergebnisse im PISA-Alter zu erzielen, die Basis in der Grundschule gelegt werden muss. Dort wird das Lesen gelernt, bevor es dann in den weiterführenden Schulen zum Lernen genutzt werden kann. In den ersten Schuljahren muss systematisch daran gearbeitet werden, dass die Leseprozesse bei den Kindern automatisiert werden, damit sie ihre Aufmerksamkeit dann auf die Inhalte richten können und nicht auf das mühsame Entziffern von Buchstaben und Wörtern.

 

Dr. Isa Steinmann mit Rudolf Chaudoire-Preis ausgezeichnet

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29.11.2019 – Dr. Isa Steinmann ist als hervorragende Nachwuchswissenschaftlerin mit dem Rudolf Chaudoire-Preis ausgezeichnet worden. Prof. Ursula Gather, Rektorin der TU Dortmund, sowie Dr. Gert Fischer, Mitglied des Vorstands der Rudolf Chaudoire-Stiftung, würdigten sie und die zweite Preisträgerin, Dr. Christina Zindel von der Fakultät für Mathematik, am 28. November mit einer feierlichen Preisverleihung. Mit dem Preis wird ihr Forschungsaufenthalt an dem Centre for Educational Measurement at the University of Oslo (CEMO) in Norwegen mit 5.000 Euro Preisgeld gefördert, im Rahmen dessen sie Effekte von Schulleitungshandeln und schulischen Ressourcen auf Lernergebnisse in internationaler Kooperation mit skandinavischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern untersucht.

Foto: Oliver Schaper

 

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