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Prof. em. Dr. Hans-Günter Rolff

Prof. em. Dr. Hans-Günter Rolff Foto von Prof. em. Dr. Hans-Günter Rolff

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n.V.

Adresse

Institut für Schulentwicklungsforschung
Campus Nord
CDI

Raum CDI / 012

Curriculum Vitae

Dortmund, April 2015

Prof. Dr. Hans-Günter Rolff, geb. 1939, ist emeritierter Professor am "Institut für Schulentwicklungsforschung" der TU Dortmund. Er war Ende der 60er Jahre Leiter der Unterabteilung Planung des Berliner Schulsenats sowie Mitglied des Experimentalausschusses des Deutschen Bildungsrates. Seit 1970 Professor für Schulpädagogik und Bildungsforschung in Dortmund.

Hans-Günter Rolff begann als Sozialisationsforscher; er hat 1967 mit dem Buch "Sozialisation und Auslese durch die Schule" den Sozialisationsbegriff in die deutsche Erziehungswissenschaft eingeführt. 1973 gründete er das "Institut für Schulentwicklungsforschung", damals PH-Ruhr, heute Technische Universität Dortmund. Seit 1987 beschäftigt er sich hauptsächlich mit Schulentwicklung und Schulentwicklungsforschung; er veröffentlichte 1990 mit Per Dalin dazu das erste einschlägige Buch im deutschen Sprachraum ("Institutionelles Schulentwicklungs-Programm").

Rolff ist Mitbegründer der Zeitschrift "Schulmanagement" (1970), der "Zeitschrift für Sozialisationsforschung und Erziehungssoziologie" (1978) sowie des "Journal Schulentwicklung" (1998).

Er war Visiting-Professor an der Stanford-University sowie Gastprofessor in Wien, Graz, Klagenfurth und Zürich.

Veröffentlichungen u.a. über Sozialisation, Bildungschancen, Kindheit im Wandel, Schulentwicklung, Schulforschung, Schulleitung, Neue Technologien und neue Medien und Organisationsentwicklung, Unterrichtsentwicklung, Schulautonomie sowie Schulprogramme und Schulentwicklungsberatung.

Er war Fachgutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dort stellvertretender Ausschußvorsitzender sowie Sprecher der "Sektion Erziehungssoziologie" der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und Vorsitzender der "Kommission Bildungsorganisation, -planung und -recht" der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. Er war Vertrauensdozent der Hans-Böckler-Stiftung (Studienstiftung).

Rolff ist Consultant Professor der Shanghai Normal University.

 

Beratungen, Evaluationen und Weiterbildung

Rolff gehörte dem Experimentalausschuss des "Deutschen Bildungsrats" an sowie dem Beirat "Zukunft der Schule" des Ministerpräsidenten des Landes NRW und des Bildungsrats Niedersachsen. Er ist aktuell Mitglied des Bildungsrats von Luxemburg.

Er hat Schulentwicklungspläne erstellt u.a. für die Städte Berlin, Frankfurt, Wiesbaden, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Rüsselsheim, Mannheim sowie die Kreise Lüdenscheid, Borken und Meschede.

Er arbeitet seit Jahren in der Lehrer-, Schulleiter- und Schulaufsichtsfortbildung. Er hat einen Qualitätspreis für die Schulen NRWs initiiert und im März 2000  vergeben.

Er begleitete Einzelschulen und Schulsysteme im In- und Ausland bei Projekten der Schul- und Entwicklungsforschung sowie Schulbehörden auf dem Weg der Organisationsentwicklung. Er bildete Schulentwicklungsbegleiter aus in Nordrhein-Westfalen, Bremen, Schleswig-Holstein und der Schweiz.

Er hat Entwicklungsprozesse von Schulen aller Schulformen begleitet, u.a. das Oberstufenkolleg Bielefeld bei dessen Umstrukturierung. Er war Pate der Dortmunder Grundschule, die den ersten Hauptpreis des  "Deutschen Schulpreises 2006" gewonnen hat. Er war zudem Pate des Gymnasiums "Schloss Neuhaus", das 2008 einen "Deutschen Schulpreis" erhielt. Rolff gründete 2005 die "Dortmunder Akademie für Pädagogische Führungskräfte", heute "Deutsche Akademie für Pädagogische Führungskräfte (DAPF)".

Rolff hat das Grundmodell "Pädagogischen Qualitätsmanagements" (PQM) entwickelt und bei der Einführung in die "Deutschen Auslandsschulen" begleitet und evaluiert.

Rolff führte die Evaluation von INIS (International Network of Innovative Schools), der "niedersächsischen Qualitätsnetzwerke" und (zusammen mit Johannes Bastian) des Modellvorhabens "Schule und Co" in NRW durch. Er erarbeitete eine Metaevaluation des Zürcher QUIMS-Netzwerkes ("Qualität in multikulturellen Schulen") und war Co-Leiter der wissenschaftlichen Begleitung des Modellvorhabens "Selbstständige Schule" in NRW, an dem sich 278 Schulen beteiligen. Er erstellte detaillierte Expertisen zur Bildungsentwicklung in der StädteRegion Aachen und zu den "Regionalen Bildungs-Netzwerken" in NRW.

Rolff führte 2013 und 2014 Meta-Evaluationen der Regionalen Bildungsnetzwerke (RBN) in Nordrhein-Westfalen durch unter dem Titel "Auswertung der Evaluationen und Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Regionalen Bildungsnetzwerke (RBN) in NRW, Wissenschaftliche Expertise I&II", die auf der Homepage des MSW einzusehen sind.

 

Leitungstätigkeiten

Rolff hat das IFS gegründet von 1973 bis 2003 geleitet.

Er ist Mitbegründer und langjähriger Leiter des Netzwerkes "Schulentwicklung" (früher "Organisationsentwicklung von Schulen") mit deutschen, österreichischen und schweizerischen TeilnehmerInnen.

Von 2005 bis 2012 war Rolff der wissenschaftliche Leiter der "Deutschen Akademie für pädagogische Führungskräfte" (DAPF). Er ist weiterhin Vorsitzender des Akademierat  der DAPF. Außerdem ist er wissenschaftlicher Leiter des Masterstudienganges "Schulmanagement" der TU-Kaiserslautern.

Rolff war von 2001 bis 2012 Vorsitzender der Dortmunder Bildungskommission.

 

Herausgebertätigkeiten

Rolff ist Begründer des "Jahrbuchs für Schulentwicklung". Er war von 1995 bis 2011 Mitherausgeber der Loseblattsammlung "Schulleitung und Schulentwicklung". 

Er ist Mitglied des Beirats der Zeitschrift "Die Deutschen Schule", der Zeitschrift "Schulmanagement" und Mitherausgeber des "Journal Schulentwicklung".

"Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation "

Zeitschrift "Gemeinsames Lernen"
 

Auszeichnungen

Rolff hat 2011 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse erhalten.

 

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