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Aktuelle Meldungen

Homeschooling während der Corona-Schulschließungen – IFS befragt bundesweit Eltern und SchülerInnen der Sek. I

11.08.aktuelles

11.08.2020 – Die Corona-Pandemie war und ist für uns alle eine außergewöhnliche Herausforderung, insbesondere auch im schulischen Bereich. Wie haben Eltern und ihre Kinder der Jahrgangsstufe 5 bis 10 den Unterricht von Zuhause erlebt? In welcher Form hat das Lernen während dieser Zeit stattgefunden? Was lief gut und was könnte verbessert werden? Um dies herauszufinden und um daraus mögliche Schlüsse für eine zukunftsfähige Gestaltung und Weiterentwicklung von Schule und Unterricht zu ziehen, hat das IFS zwei bundesweite Studien entwickelt. Gerne können Schülerinnen und Schüler unter https://umfragen.tu-dortmund.de/index.php/416434?lang=de und Eltern unter https://umfragen.tu-dortmund.de/index.php/439945?lang=de an der Umfrage teilnehmen. Vielen Dank für ihre Unterstützung!

 

IFS im Gespräch mit der WAZ: Digitale Schule verändert die Rolle der Lehrkräfte

WAZ

30.07.2020 – Im Gespräch mit der WAZ erörterte PD Dr. Ramona Lorenz, Expertin für die Entwicklung der Digitalisierung an Schulen, welche Voraussetzungen neben der technischen Ausstattung an Schulen gegeben sein müssen, um digitale Medien lernförderlich in Lernprozesse einzubinden. Neben den Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte im Umgang mit digitalen Medien – und dies ganz wichtig nicht nur im technischen Sinne – hob sie auch die Rollenveränderung der Lehrkräfte durch die Digitalisierung hervor, die eine Wandlung weg vom Experten und hin zur Lernbegleitung mit sich bringt.

 

Aileen Edele nimmt Ruf auf Professur an die Humboldt-Universität zu Berlin an

Edele_meldung

29.07.2020 – Aileen Edele hat einen Ruf auf die Professur „Empirische Lehr-Lernforschung unter Bedingungen migrationsbezogener Heterogenität“ an der Humboldt-Universität zu Berlin erhalten und angenommen. Die Professur ist dort am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung angesiedelt. Am IFS hatte Aileen Edele seit Mai 2019 die Professur auf Zeit „Empirische Bildungsforschung im Kontext gesellschaftlicher Heterogenität“ inne. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehörten insbesondere Chancen und Herausforderungen migrationsbezogener Diversität für schulisches Lehren und Lernen. Wir danken Aileen Edele für ihr Engagement am IFS, wünschen ihr für ihren weiteren Berufsweg alles Gute und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

 

Verschoben: 5. IFS-Bildungsdialog

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16.07.2020 – Trotz unserer Hoffnungen, den 5. Bildungsdialog wie geplant im September stattfinden zu lassen, müssen wir mit großem Bedauern mitteilen, dass wir uns aufgrund der Corona-Pandemie dazu entschieden haben, die Veranstaltung um ein Jahr in den September 2021 zu verschieben. Die gute Nachricht: Professorin Anita Schilcher hat bereits die Teilnahme mit ihrem Überblicksvortrag bestätigt. Der aktualisierte Termin wird in Kürze bekannt gegeben. Wir freuen uns schon jetzt auf Ihre Teilnahme und den Austausch miteinander im kommenden Jahr!

 

Abschluss des Projekts LeseDif

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10.07.2020 – Im Rahmen des von der DFG geförderten Forschungsprojekts LeseDif wurden von September 2016 bis Dezember 2019 Lesekompetenzen von Grundschulkindern im Kontext gesellschaftlicher Heterogenität untersucht. Dabei wurden die Bedeutungen von Schüler- und Unterrichtsmerkmalen für die Leseleistung von Schülerinnen und Schülern der vierten Jahrgangsstufe anhand der Daten der deutschen Stichprobe aus IGLU 2006 analysiert. Ein besonderer Fokus lag auf den Effekten auf die Leseleistungen von Kindern aus Familien mit niedrigem sozioökonomischem Status sowie Kindern mit einem Migrationshintergrund. Es zeigte sich zum Beispiel, dass der mittlere sozioökonomische Status in einem positiven, der Anteil an Kindern mit einem Migrationshintergrund in einem negativen Zusammenhang mit der mittleren Lesekompetenz stand. Zudem standen auch verschiedene unterrichtliche Maßnahmen, die der Unterrichtsqualitätsdimension kognitive Aktivierung zuzuordnen sind, in positiver Relation zur Lesekompetenz. Die Effekte der Zusammensetzung der Klasse auf die Lesekompetenz wurden allerdings nicht durch die Maßnahme der kognitiven Aktivierung vermittelt. Die Ergebnisse der Studie tragen einerseits zu einem Erkenntnisgewinn über schüler- und unterrichtsseitige Bedingungsfaktoren des Lesens bei, andererseits bieten sie aber auch mögliche Ansatzpunkte für schulische Förderung im lesebezogenen Unterricht und gezielte Interventionen für die bildungsbezogene Praxis.

 

IGLU Konsortium: Erfolgreiches und konstruktives Projekttreffen

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08.07.2020 – Die nächste Haupterhebung der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) findet im Frühjahr 2021 statt. Am 7. Juli 2020 haben sich daher alle Projektpartner (Universität Regensburg, DIPF, Georg-August-Universität Göttingen, Goethe Universität Frankfurt, IEA Hamburg und das IFS) virtuell getroffen, um die Ergebnisse des Feldtests zu evaluieren und zu entscheiden, welche Anpassungen für den Haupttest notwendig sind. Vielen Dank für das konstruktive Treffen!

 

Abiturnoten und Corona: IFS im Gespräch mit dem SPIEGEL

Spiegel

06.07.2020 – Nachdem im Vorfeld oft Befürchtungen geäußert wurden, dass das „Corona-Abitur“ in schlechteren Ergebnissen für die Schülerinnen und Schüler resultieren könnte, haben mit Berlin und Hamburg die ersten Bundesländer eine Verbesserung des Abiturdurchschnitts gemeldet, während andere Bundesländer ein konstantes Niveau der Abiturdurchschnittsnote attestieren konnten. Welche Gründe für diese Entwicklung sprechen könnten und warum man aus Sicht der empirischen Bildungsforschung (noch) nicht von einem Corona-Bonus ausgehen sollte, hat Nele McElvany im Interview mit dem SPIEGEL erörtert.

 

Nele McElvany zur Prorektorin Forschung gewählt

Nele McElvany

03.07.2020 – Am Freitag, den 3. Juli 2020, hat die Hochschulwahlversammlung Nele McElvany zur Prorektorin Forschung gewählt. Sie tritt damit zum 1. September 2020 die Nachfolge von Gabriele Sadowski an. Das IFS gratuliert Nele McElvany sehr herzlich zu dieser Wahl!

 

Abschluss der IFS-Ringvorlesung mit Professorin Sabine Achour & Susanne Wagner: Politische Bildung an Schulen – oder: Wer hat, dem wird gegeben

Achour_Wagner

02.07.2020 – In der letzten inhaltlichen Sitzung der IFS-Ringvorlesung „Politische und zivilgesellschaftliche Bildung“ waren Prof. Dr. Sabine Achour sowie ihre wissenschaftliche Mitarbeiterin Susanne Wagner virtuell zu Gast. In ihrem Vortrag „Stand & Handlungsbedarfe Politischer Bildung und Demokratiebildung an Schulen. Ergebnisse einer Schüler*innenbefragung“ fassten sie wesentliche Erkenntnisse ihrer von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegebenen Studie zur politischen Bildung an Schulen zusammen und erläuterten den titelgebenden Befund „Wer hat, dem wird gegeben“. Danke für diesen aufschlussreichen Vortrag!

 

Promovierendenkonferenz: Diskussion & Unterstützung des Promotionsprozesses

PromoKon

01.07.2020 – Am Ende jedes Semesters findet die Promovierendenkonferenz statt: Dabei berichten Promovierende in Kleingruppen vom strukturellen Stand im Kontext ihres Promotionsvorhabens und können Bedarfe oder Schwierigkeiten kommunizieren. In diesem Jahr war auch hier die Corona-Pandemie allgegenwärtig: Viele Promovierende, die eigentlich in dieser Zeit Daten erheben wollten, konnten dies aufgrund der Corona-bedingten Schulschließungen nicht, so dass gemeinsam Lösungsmöglichkeiten eruiert wurden.

 

Nele McElvany im Gespräch mit der Rheinischen Post: Einschätzung des Investitionspakets „Schule Digital“ des Landes NRW

Rheinische Post

30.06.2020 – In den vergangenen Wochen wurde aufgrund der Corona-bedingten Schulschließungen digitales Distanzlernen in Deutschland erstmalig flächendeckend getestet und genutzt. Das Ergebnis: Ernüchternd, denn es fehlt sowohl an Endgeräten bei Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften als auch an Lernplattformen und dem notwendigen Knowhow. Aufgrund dessen plant das Schul- und Bildungsministerium einen Investitionsschub von 350 Millionen Euro für Maßnahmen in den Bereichen Technik, Pädagogik und Qualifizierung. Bildungsforscherin Nele McElvany hat im Gespräch mit der Rheinischen Post diese Vorschläge eingeordnet und sagt, dass es generell ein guter, allerdings nur ein erster Schritt in die richtige Richtung sei. Nicht nur NRW, sondern ganz Deutschland, stehe bei der Ausstattung der Schulen mit Hardware und der Digitalisierung insgesamt noch am Anfang. Es brauche Pläne hinsichtlich der Finanzierung, aber auch hinsichtlich der Konzepte, denn: „Es kann nicht ein Konzept für alle und alles geben.“ Die am IFS durchgeführte Corona-Studie unter Lehrkräften habe zudem gezeigt, dass die Probleme von instabilen Internetverbindungen bis hin zu mangelnder Medienkompetenz reichen – es gibt also noch viel zu tun.

 

IFS-Ringvorlesung mit Professorin Monika Oberle: Einblicke in die Entwicklung der politischen Bildung

IFS-Ringvorlesung

26.06.2020 – In dieser Woche war Professorin Dr. Monika Oberle virtuell zu Gast in der IFS-Ringvorlesung „Politische und zivilgesellschaftliche Bildung“. Professorin Monika Oberle, die derzeit Sprecherin der Gesellschaft für Politikdidaktik und politische Jugend- und Erwachsenenbildung (GPJE) ist, gewährte in ihrem Beitrag „Ziele und Ansätze politischer Bildung – Grundbegriffe, Kompetenzmodelle, Prinzipien“ einen Einblick in die Entwicklung der politischen Bildung in Deutschland. Außerdem ging sie der Frage nach, wie man die Wirkungen und Erfolge politischer Bildung in Zukunft besser erfassbar machen könne. Vielen Dank für diesen aufschlussreichen Vortrag und eine spannende Diskussion!

 

Dr. Hanna Pfänder: Erfolgreicher Habilitationsvortrag!

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24.06.2020 – Dr. Hanna Pfänder, Projektleiterin von „Gemeinsam Ganztag“, hielt im Rahmen ihres Habilitationsverfahrens erfolgreich ihren wissenschaftlichen Vortrag zum Thema „Kommunale Bildungslandschaften gestalten. Das Bildungsbüro als Schnittstellenakteur“. Nach Abschluss des Habilitationsprozesses mit ihrer Antrittsvorlesung wird ihr die Venia Legendi für das Fach „Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Schulentwicklungsforschung“ verliehen – das IFS gratuliert herzlich!

 

IFS-Ringvorlesung mit MD Matthias Graf von Kielmansegg: Bedeutung von Politikwandel im Unterricht

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19.06.2020 – Am 18. Juni war MD Matthias Graf von Kielmansegg virtuell zu Gast in der IFS-Ringvorlesung „Politische und zivilgesellschaftliche Bildung“. Während seines Vortrages sprach Matthias Graf von Kielmansegg, Leiter der Abteilung 1 „Grundsatzfragen, Strategie, Digitaler Wandel“ im Bundesministerium für Bildung und Forschung, über den Wandel von Politik und die Bedeutung dieses Wandels für unsere Gesellschaft und den Unterricht an Schulen. Außerdem diskutierte er die Frage, welche Gestaltungsmöglichkeiten die Politik hinsichtlich politischer Bildung hat.
Danke für den spannenden Vortrag!

 

Umfrage des IFS zum Lernen während der Corona-Pandemie: Lehrkräfte warnen vor Lerneinbußen und Verschärfung der sozial bedingten Ungleichheiten

Online-Lehre

10.06.2020 – „Normal“ läuft für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern seit März nichts mehr: Zunächst wurden die Schulen komplett geschlossen, seit rund einem Monat werden sie sukzessive, aber nur eingeschränkt, geöffnet. Die ersten Ergebnisse einer bundesweiten Lehrkräftebefragung am Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) an der TU Dortmund sind ernüchternd. Die Lehrkräfte warnen: Die sozial bedingten Ungleichheiten im Bildungssystem haben zugenommen, und es wird weniger gelernt.

 

IFS-Ringvorlesung mit Professor Hermann Josef Abs: Zusammenhänge zwischen politischem Wissen und verschiedenen politischen Einstellungen

IFS-Ringvorlesung

29.05.2020 – In dieser Woche war Professor Dr. Hermann Josef Abs von der Universität Duisburg-Essen in der IFS-Ringvorlesung „Politische und zivilgesellschaftliche Bildung“ virtuell zu Gast. In seinem Vortrag "Neue Forschung zur International Civic and Citizenship Education Study (ICCS)" gewährte Herr Professor Abs, der auch Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundeszentrale für politische Bildung ist, einen spannenden Einblick in die Ergebnisse der ICCS Studie aus dem Jahr 2016. Er fokussierte insbesondere auf den Zusammenhang zwischen politischem Wissen und verschiedenen politischen Einstellungen.
Danke für einen aufschlussreichen Vortrag!

 

Erfolgreich verteidigt: Rahim Schaufelberger schließt Promotion ab

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28.05.2020 – Wir gratulieren Rahim Schaufelberger, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der AG McElvany und Doktorand von Professor Wilfried Bos i. R., zur erfolgreichen Disputation seiner Dissertation im Fach Erziehungswissenschaft zum Thema „Postsekundäre Bildungsentscheidungen und Effekte sozialer Herkunft: Eine Analyse im Kontext des Nationalen Bildungspanels“. Herzlichen Glückwunsch!

 

Homeschooling – Nele McElvany im Gespräch mit Focus Online

Nele McElvany

22.05.2020 – Homeschooling ist seit der Corona-Pandemie zur Normalität geworden. Doch: Wie gut läuft es tatsächlich, was muss sich ändern und wie können entstandene Lücken gefüllt werden? Im Gespräch mit Focus Online betont Nele McElvany, geschäftsführende Direktorin des Instituts für Schulentwicklungsforschung, dass es eine sehr herausfordernde Zeit für Eltern, Kinder und Lehrkräfte gleichermaßen ist. Homeschooling sei eine sehr voraussetzungsvolle Form des Lernens, sowohl technisch als auch motivational. Das, was laut Nele McElvany nun benötigt werde, könne man Präsenzunterricht im digitalen Raum nennen.

 

IFS veröffentlicht Beiträge entfallener Frühjahrstagungen

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19.05.2020 – Aufgrund der im Kontext der Covid-19-Pandemie entfallenen Frühjahrstagungen wie die DGfE in Köln, die GEBF in Potsdam oder die AERA in San Francisco konnten aktuelle Forschungsergebnisse des IFS nicht wie geplant vorgestellt und diskutiert werden. Wir freuen uns deshalb, ausgewählte Beiträge der Tagungen auf unserer Webseite präsentieren zu können und freuen uns auf Rückmeldungen. Wir wünschen eine interessante Lektüre.

 

IFS-Ringvorlesung mit Professor Joel Westheimer: Kann Bildung unsere Welt verändern?

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15.05.2020 – Professor Dr. Joel Westheimer von der Universität Ottawa konnte für die dritte Sitzung der IFS-Ringvorlesung „Politische und zivilgesellschaftliche Bildung“ als virtueller Gast gewonnen werden. In seinem Vortrag zu „Can Education Transform our World? Civic Education in a Time of Global Crises” hob er insbesondere die Bedeutung von Schulen in der Erziehung junger Menschen zu „guten“ Bürgerinnen und Bürgern hervor. Er ging hierfür auf die Frage ein, wie Unterricht gestaltet werden sollte und empfahl beispielsweise, Schülerinnen und Schüler fächerübergreifend zu Nachfragen und kritischem Denken zu ermuntern.
Vielen Dank für den interessanten Vortrag und eine angeregte Diskussion!

 

IFS-Ringvorlesung mit Dr. Wolfram Schulz: Politische Bildung in international vergleichender Perspektive

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08.05.2020 – In der zweiten Sitzung der IFS-Ringvorlesung „Politische und zivilgesellschaftliche Bildung“ war Dr. Wolfram Schulz vom Australian Council for Educational Research (ACER) virtuell zu Gast. In seinem Vortrag zu „Politische Bildung in international vergleichender Perspektive. Methoden und Ergebnisse von Studien der IEA“ sprach er über verschiedene IEA-Vergleichsstudien zum Thema politische Bildung und fokussierte hierbei vor allem auf Ergebnisse der International Civic and Citizenship Education Study (ICCS) aus den Jahren 2009 und 2016.
Danke für den spannenden Vortrag!

 

Start des neuen Projekts: Schulische Integration neu zugewanderter Kinder

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05.05.2020 – Am 1. Mai ist ein neues Projekt am IFS gestartet: Schulische Integration neu zugewanderter Kinder – Eine ökologische Mehrebenen-Analyse. Das von MERCUR geförderte Projekt hat zum Ziel, Determinanten der schulischen Integration geflüchteter sowie neu zugewanderter Kinder zu identifizieren. Dazu werden während der Projektlaufzeit Erhebungen mit Grundschulkindern in der vierten Klasse durchgeführt. Das Verbundvorhaben wird von Prof. Nele McElvany, Prof. Philipp Jugert von der Universität Duisburg-Essen und Prof. Birgit Leyendecker von der Ruhr-Universität Bochum umgesetzt. Wir freuen uns auf eine erkenntnisreiche Studie!

 

IFS-Ringvorlesung mit Prof. Bryony Hoskins: Demokratische Bildung und die Reproduktion von sozialen Ungleichheiten

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30.04.2020 – Professorin Dr. Bryony Hoskins von der Roehampton Universität in London war zum Auftakt der IFS-Ringvorlesung „Politische und zivilgesellschaftliche Bildung“ virtuell zu Gast. In ihrem Vortrag zu „Education, Democracy and Inequality: The social reproduction of inequalities in political engagement“ ging sie auf die Theorie der Reproduktion von sozialen Ungleichheiten im politischen Engagement ein und erläuterte, inwiefern das Schulwesen einen Anteil daran haben kann, dass Arbeiterkinder von der Demokratiebildung in der Schule häufig weniger stark profitieren als andere. Danke für diesen aufschlussreichen Vortrag!

 

Gutachten des Aktionsrat Bildung – IFS unterstützt Forderung nach mehr Demokratiebildung

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29.04.2020 – Der Aktionsrat Bildung hat heute sein Gutachten zum Thema „Bildung zu demokratischer Kompetenz“ vorgestellt und fordert darin, dass die Vermittlung demokratischer Kompetenzen in allen Bildungsphasen verstärkt wird. Als Mitglied des Aktionsrat Bildung erarbeitete Professorin Dr. Nele McElvany die Möglichkeiten der Förderung im Kindergarten und in der Grundschule. Sie unterstützt die Handlungsempfehlungen für gezielte Strategien, um die Demokratiebildung in Deutschland schon ab dem Kindergartenalter zu stärken.

 

Verschoben: 6. Dortmunder Symposium der Empirischen Bildungsforschung

Verschoben

27.04.2020 – Mit großem Bedauern müssen wir mitteilen, dass wir das Dortmunder Symposium der Empirischen Bildungsforschung aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht wie geplant am 9. Juli 2020 durchführen können. Die gute Nachricht: Alle eigeladenen Referentinnen und Referenten haben dem neuen Termin im kommenden Jahr zugesagt: Das 6. Dortmunder Symposium der Empirischen Bildungsforschung findet am 24. Juni 2021 statt und wir freuen uns schon jetzt auf Ihre Teilnahme und den Austausch miteinander!

 

IFS gratuliert Prof. Dr. Manfred Bayer zur Wahl als neuen Rektor

Manfred Bayer

25.04.2020 – Am Freitag, 24. April 2020 hat die Hochschulwahlversammlung mit Prof. Dr. Manfred Bayer (Physik) den Amtsnachfolger von Rektorin Prof. Dr. Ursula Gather gewählt. Dabei erhielt er hohen Zuspruch: Der Hochschulrat entschied einstimmig für ihn, der Senat mit 26 von 27 Stimmen. Zum 1. September 2020 wird er sein neues Amt antreten. Das IFS gratuliert ihm herzlich dazu und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit!

 

Lehre startet digital

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20.04.2020 – Am 20. April beginnt das Sommersemsester 2020, auch am IFS. Es wird ein Semester, in dem vieles anders laufen wird als sonst üblich, denn im Rahmen der Pandemie sind viele Herausforderungen zu meistern. So ist es beispielsweise noch unklar, ob und ab wann Präsenzveranstaltungen stattfinden können. Die Lehrenden am IFS haben daher viele Studien-Angebote auf online-gestützte Veranstaltungen umgestellt. So wurden unter anderem die Möglichkeiten von Webkonferenzen, Webinaren und anderen Formaten ausgelotet, um Lehrformate live zu übertragen und Gelegenheit für Interaktionen zu bieten. Das Ziel des IFS ist es, allen Studierenden trotz Coronavirus auch im Sommersemester ein möglichst vielfältiges Lehrangebot im Bereich der Empirischen Bildungsforschung anzubieten. Wir wünschen allen einen guten Start – bleiben Sie gesund!

Bild: athree23 auf pixabay.com

 

Unterricht in der Corona-Pandemie – bundesweite Umfrage für Lehrkräfte

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16.04.2020 – Das IFS startet eine bundesweite Lehrerbefragung zum Thema „Unterricht in der Corona-Pandemie“. Wie gehen Lehrkräfte mit der Corona-Pandemie um? In welcher Form findet Lehren und Lernen während dieser Zeit statt und was kann daraus für die Zukunft abgeleitet werden? Die Erfahrungen der Lehrkräfte mit den Herausforderungen in den Wochen der Schulschließungen und die Eindrücke des digital gestützten Unterrichts sind eine wichtige Basis, um die entstandene Dynamik zu erfassen und die unterschiedlichen Konzepte zu systematisieren. Daraus können Schlüsse für eine zukunftsfähige Gestaltung und Weiterentwicklung von Schule und Unterricht gezogen werden. Die Expertise von Lehrkräften und die Einblicke in ihren professionellen Alltag in dieser herausfordernden Zeit sind dafür äußerst relevant.

 

IFS-Ringvorlesung „Politische und zivilgesellschaftliche Bildung"

IFS-Ringvorlesung

09.04.2020 – Die IFS-Ringvorlesung widmet sich in diesem Sommersemester der Thematik „Politische und zivilgesellschaftliche Bildung“. Zu dieser Veranstaltung sind wöchentlich renommierte nationale wie internationale Referentinnen und Referenten eingeladen, ihre Forschungsergebnisse im Plenum vorzustellen und anschließend zu diskutieren. Die Ringvorlesung legt großen Wert auf Interdisziplinarität, was sich auch in der Zusammensetzung der Expertinnen und Experten widerspiegelt, die einen sozial- und erziehungswissenschaftlichen oder politikdidaktischen Hintergrund haben. Studierende und Mitarbeitende der TU Dortmund sind herzlich zu dieser Vorlesungsreihe eingeladen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Praxiserkenntnisse zum Alltags- und Bildungswortschatz

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06.04.2020 – Alltags- aber auch Bildungswortschatz ist in vielen Lebenssituationen präsent und wird bereits in der Schule gefestigt und kontinuierlich ausgebaut. Unterricht sollte daher besonderen Wert auf Wortschatzarbeit legen, die beide Wortschatzarten berücksichtigt. Ein für die Schülerinnen und Schüler spielerischer Zugang dazu ermöglicht das Wörterspiel. Dieses ist angelehnt an einen Test, der am IFS entwickelt wurde und der die Alltags- und Bildungswortschatzkompetenzen bei Grundschulkindern misst. Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

Herausgeberband zum 5. Dortmunder Symposium erschienen

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03.04.2020 – (Un-)Gerechtigkeit in Bildung und im Schulsystem ist ein Thema von herausragender Bedeutung. Im kürzlich erschienen Herausgeberband „Against the Odds – (In)Equity in Education and Educational Systems“ greifen die Beiträge führender Bildungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus Europa diese Fragestellung auf. Dabei identifizieren sie individuelle, aber auch systemische Faktoren, die den Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern beeinflussen und zeigen Möglichkeiten auf, wie diesen Ungerechtigkeiten begegnet werden kann. Wir wünschen eine spannende Lektüre!

 

Institutsgründer Hans-Günter Rolff im Interview mit der TU Dortmund

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02.04.2020 – In einem Interview mit der TU Dortmund spricht Hans-Günter Rolff über die Gründung des Instituts für Schulentwicklungsforschung, die Herausforderungen, die er als junger Professor meistern musste und an welchen Moment er sich in seiner rund 50-jährigen Tätigkeit als Professor in Dortmund besonders gerne zurückerinnert.

 

Neue Fakultätsstruktur – Profilschärfung der Erziehungs- und Bildungswissenschaft

FS

01.04.2020 – Im Kontext der Stärkung der Gesellschaftswissenschaften an der TU Dortmund soll durch eine neue Fakultätsstruktur auch die Erziehungs- und Bildungswissenschaft weiter gestärkt und die nationale und internationale Sichtbarkeit erhöht werden. Das IFS wird im Rahmen dieser neuen Fakultätsstruktur mit fünf Instituten auch weiterhin durch seine zahlreichen Forschungsprojekte und internationale Schulvergleichsstudien maßgeblich das Forschungsprofil prägen und gemeinsam mit den Instituten den neuen Fakultätsentwicklungsplan auf den Weg bringen. Den Instituten, die im Zuge der Profilschärfung der Gesellschaftswissenschaften in die neue Fakultät für Sozialwissenschaften wechseln, wünschen wir einen guten Start!

 

NEPS Masterplan-Treffen

NEPS

30.03.2020 – Wichtiger Termin für die Studie Nationales Bildungspanel: Alle wissenschaftlichen Leitungen der unterschiedlichen Bildungsetappen, darunter auch Nele McElvany als Verantwortliche für Etappe 4 in NEPS, und der sogenannten Säulen kommen zusammen und beraten über die Inhalte der Kompetenztestungen und Befragungen in den bevorstehenden Erhebungen. Das betrifft die Jahrgangsstufen 5 bis 8. Bei diesem Treffen werden Aspekte der Studienplanung im NEPS festgelegt, die Auswirkungen auf Inhalte und Prozesse in den kommenden vier bis fünf Jahren haben und somit auch die Forschungsarbeit am IFS prägen wird.

 

IFS im Gespräch mit der WELT: (Online-)Unterricht in Zeiten von Corona

Welt

27.03.2020 – Das Corona-Virus beeinflusst derzeit alle Lebensbereiche; auch das Bildungswesen. Während die derzeitige Situation einerseits Chancen auf neue Entwicklungen im Bereich des digitalen Lernens ermöglicht, kann sie andererseits dazu beitragen, die Bildungsungleichheit in Deutschland zu verschärfen. Nele McElvany hat dazu mit der WELT gesprochen und unter anderem thematisiert, wie digitales Lernen und Lehren aussehen kann, damit Schülerinnen und Schüler, die mehr Anleitung benötigen, die keine oder nur wenig familiäre Unterstützung erhalten und/ oder die technisch nicht so gut ausgestattet sind, dennoch gleiche Chancen haben.

 

Neue Ausgabe von Jero erschienen

Jero

25.03.2020 – Die Entwicklung multiprofessioneller Teams an Ganztagsschulen und die Mitbestimmung von Schülerinnen und Schülern in der Schule sind unter anderem Themen der neu erschienenen Ausgabe des Journals for Educational Research Online (jero). Das open access Journal deckt die verschiedenen an der Bildungsforschung beteiligten Disziplinen und die gesamte thematische Spannbreite der Bildungsforschung ab und erscheint halbjährlich. Wir wünschen eine spannende Lektüre!

 

IFS setzt internationale Kooperation fort

UCLA

23.03.2020 – Nele McElvany setzt derzeit die Kooperation mit Dr. Alan Koenig vom CRESST (National Center for Research on Evaluation, Standards, and Student Testing) an der UCLA fort. Er ist Experte in der Entwicklung von innovativen Techniken und Szenarien im Bereich von Lehr- und Lernsituationen. Sie tauschen sich zum vom BMBF geförderten Projekt „Evidenzbasierte Qualifizierung von angehenden Lehrkräften: Effektive und adaptive Klassenführung im inklusiven Klassenzimmer“ (kurz: EquaL-I) aus und diskutieren intensiv die Themenschwerpunkte Lehrkraftaus- und -fortbildung durch Serious Educational Games.

 

Coronavirus: IFS-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Homeoffice

Corona

18.03.2020 – Zur Abwehr von Corona-Infektionen hat die TU Dortmund umfangreiche Maßnahmen ergriffen, Prüfungen sind abgesagt und Treffen verschoben. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten seit heute im Homeoffice, sind für Sie aber weiterhin telefonisch und auch per E-Mail erreichbar. Wir freuen uns auf Ihre Anfragen und bleiben Sie gesund!

 

Professor Dr. Michael Becker: Lehrstuhl am IFS übernommen

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03.03.2020 – Das IFS heißt Professor Dr. Michael Becker herzlich willkommen! Mit Beginn des Monats übernimmt er eine der Professuren für Empirische Bildungsforschung am IFS. Seine Arbeitsgruppe für „Empirische Bildungsforschung mit dem Schwerpunkt individuelle Entwicklungsverläufe und schulische Rahmenbedingungen“ wird sich insbesondere mit Effekten institutioneller Rahmenbedingungen und Makrostrukturen auf die kognitive und psychosoziale Entwicklung in der Primar- und Sekundarstufe, mit Effekten individueller Faktoren, institutioneller Rahmenbedingungen und deren Wechselspiel auf die Entwicklung über die Lebensspanne sowie mit Veränderung und Reformen von Strukturen des Bildungssystems und deren Konsequenzen beschäftigen.

 

Start der zweiten Erhebungsphase im Projekt Stereotype Threat

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26.02.2020 – Die zweite Erhebungsphase im Projekt Stereotype Threat ist gestartet. Bei dem Projekt geht es darum, einerseits den Effekt von Stereotypen auf das Lernen zu untersuchen und andererseits moderierende wie mediierende Faktoren des Effekts zu identifizieren. Dazu werden in den kommenden Wochen Wortschatzübungen mit rund 1.500 Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse an ca. 60 weiterführenden Schulen durchgeführt. Hierbei wird unter anderem das Stresslevel anhand von Cortisolwerten gemessen, um zu prüfen, ob sich in Erhebungssituationen das Stresshormon Cortisol zeigt. Zusätzlich stehen individuelle Schülermerkmale wie etwa die Schülermotivation im Fokus, bei denen angenommen werden kann, dass sie in einem Zusammenhang mit dem Effekt stehen.

 

Internationaler Tag der Muttersprache

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21.02.2020 – Der „Internationale Tag der Muttersprache“ feiert und fördert die sprachliche und kulturelle Vielfalt und Mehrsprachigkeit. Anlässlich dieses besonderen Tages sprach Nele McElvany mit der dpa über die Vor- und Nachteile von Bi- bzw. Multilingualität, die Studien zufolge auch in Deutschland immer weiter zunehmen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass mittlerweile bundesweit etwa jedes dritte Kind – am Ende des Grundschulalters – mit mindestens einem Elternteil aufwächst, dessen Muttersprache nicht Deutsch ist. Wer in solchen mehrsprachigen Familien aufwächst, kann oft Sprachkompetenz auf muttersprachlichem Niveau in zwei oder auch drei Sprachen entwickeln. Nele McElvany ist überzeugt: „Man kann und soll Kindern zutrauen, mit zwei Sprachen aufzuwachsen und sich zurechtzufinden – beispielsweise Türkisch mit Mama und Papa zuhause und Deutsch in der Kita, das kann gut funktionieren.“ Je früher man dies lerne, desto besser ist es. Allerdings brauche es dafür mehr Förderung in Kita und Grundschule.
Foto:©istock.com/Warchi

 

Masterplan Wissenschaft 2.0 – Auftakttreffen der Themengruppe „Exzellenz und Vernetzung“

Masterplan

07.02.2020 – Das IFS nahm gestern am Auftakttreffen der Themengruppe „Exzellenz und Vernetzung“ im Rahmen des Masterplans Wissenschaft 2.0 der Stadt Dortmund teil. Das im ersten Masterplan verankerte und maßgeblich vom IFS getragene Wissenschaftliche Kompetenzfeld „Schul- und Bildungsforschung“, welches im Jahr 2018 von einem Expertengremium positiv evaluiert wurde, wird im Masterplan Wissenschaft 2.0 fortgesetzt. Zentrale Ziele sind die weitere Vernetzung sowie der Ausbau der nationalen und internationalen Sichtbarkeit der „Schul- und Bildungsforschung“.

 

Studie von IFS und zhb: Robotik-AGs fördern Interesse an MINT-Fächern

Robotik

31.01.2020 – Das IFS hat gemeinsam mit dem Zentrum für Hochschulbildung (zhb) auf Initiative der Karl-Kolle-Stiftung den Nutzen von Robotik-AGs untersucht. Die Studie konnte zeigen, dass das Interesse an MINT-Fächern und MINT-Themen bei den AG-Teilnehmenden stärker war als bei den Schülerinnen und Schülern, die nicht an einer solchen AG teilnahmen. Es wurden zudem auch Geschlechterunterschiede deutlich: Während Jungen häufig an den AGs teilnehmen, weil sie sich schon im Vorfeld dafür interessieren, entdecken Mädchen erst durch die Teilnahme ihre Leidenschaft dafür. Dieser Befund untermauere die Relevanz der Bestrebungen, vor allem Mädchen für MINT-bezogene Fächer und Inhalte zu begeistern und zu ermutigen, sich in diesem Bereich langfristig zu engagieren, so das Resümee des IFS.

 

Wissenschaftlicher Beirat am IFS

Wiss.Beirat

30.01.2020 – Heute tagte der Wissenschaftliche Beirat des IFS, dessen zentrales Ziel darin besteht, das Institut zu beraten sowie bei der Erfüllung seiner Aufgaben und des Erreichens seiner Ziele in Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung zu unterstützen. Während der Sitzung wurden die Entwicklungen der vergangenen beiden Jahre reflektiert sowie Perspektiven und Weiterentwicklungsmöglichkeiten eruiert. Das IFS bedankte sich bei Frau Professorin Dr. Dr. h.c. mult. Ingrid Gogolin für ihr langjähriges Engagement als Beiratsvorsitzende und verabschiedete sie in dieser Funktion. Neuer Vorsitzender des Beirats ist Professor Dr. Holger Horz. Allen Beiratsmitgliedern herzlichen Dank für ihre Unterstützung!

 

MERCUR Club 2020

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28.01.2020 – Das IFS, das ab Mai an dem gemeinsamen MERCUR-Verbundvorhaben „Schulische Integration neu zugewanderter Kinder“ mit der Universität Duisburg-Essen und der Ruhr-Universität Bochum arbeitet, folgte der Einladung zum MERCUR Club am 28. Januar. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden unter anderem aktuelle, von MERCUR geförderte Projekte vorgestellt. Ein zentrales Ziel der Veranstaltung ist die Vernetzung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen zur Förderung der Zusammenarbeit und Stärkung der Wissenschaftsregion Ruhr.

 

Internationaler Tag der Bildung

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24.01.2020 – Am heutigen, von der UNICEF ausgerufenem, Internationalen Tag der Bildung wird der Fokus auf die Bedeutung von Bildung und Lernen hervorgehoben. Dem kann sich das IFS nur anschließen: Es sei ein guter Ansatz, dass Kinder in Deutschland immer früher Zugang zu Bildung erhielten. Allerdings müsse die Qualität gehalten und weiter verbessert werden. Nele McElvany betont: „PISA hat gezeigt, dass die Leistungen leicht über dem OECD Durchschnitt liegen. Zeitgleich liest aber etwa ein Fünftel der Fünfzehnjährigen kaum besser als ein Grundschüler. Daher müssen wir auf den Unterricht in den Grundschulen schauen, denn dort wird die Basis gelegt.“ Zudem sei es wichtig, Kinder mit Migrationshintergrund zu fördern, denn diese haben es noch immer schwer, ähnliche Ergebnisse wie Schülerinnen und Schüler ohne Migrationshintergrund zu erzielen. „Kinder ab dem Kindergartenalter systematisch sprachlich zu fördern mit einer flächendeckenden Vorschularbeit mit festem Sprach-Curriculum sowie anschließender systematischer Förderung von Sprachkompetenzen in der Grundschule – das sollte das Ziel sein. Schließlich ist Sprache der Schlüssel zu unserer Gesellschaft.“

 

Vorstellung: LL Digital

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23.01.2020 – Seit November 2019 beschäftigt sich das Team um PD Dr. Ramona Lorenz mit Lern- und Leistungssituationen im Kontext der Digitalisierung (kurz LL digital). Dabei wird untersucht, inwiefern die sprachliche Kompetenz von Grundschülerinnen und -schülern durch das Nutzen von digitalen Medien, wie Tablets, Laptops oder Smartphones, beeinflusst wird. Das Ziel des vom BMBF geförderten Projektes ist es, die unterschiedlichen Chancen und Herausforderungen, die die Nutzung digitaler Medien im Unterricht mit sich bringt, besser zu verstehen. Wir freuen uns auf die zukunftsweisende Arbeit im Projekt!

 

Vorstellung der „Empirischen Schul- und Bildungsforschung“ im Regionalen Beirat

Beitragsbild21.01.2020

21.01.2020 – Am 23. Januar stellt Nele McElvany die „Empirische Schul- und Bildungsforschung“ im Regionalen Beirat der TU Dortmund vor und erläutert, warum dieser Forschungszweig für die Gesellschaft wichtig ist. Der Regionale Beirat dient der regionalen Vernetzung zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur und ist als solcher in der Grundordnung der Universität verankert. Ihm gehören herausragende Persönlichkeiten aus der Stadt Dortmund und der Region an.

 

Forschungsbericht des IFS 2017-2019 erschienen

Grafik-Forschungsbericht

17.01.2020 – Welche wissenschaftlichen Entwicklungen und Aktivitäten hat es am IFS in den letzten drei Jahren gegeben? Darüber informiert der neue Forschungsbericht, der, neben einem kompakten Überblick über Forschungsschwerpunkte, ausgerichteten Tagungen, Lehre, Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, Internationalisierung, Wissenschaftskommunikation und Praxistransfer, die Vorstellung der einzelnen Forschungsprojekte sowie Übersichten zu Veröffentlichungen und Konferenzbeiträgen der Mitarbeitenden am IFS bietet.

 

Vorstellung: Projekt COLD

COLD Logo

15.01.2020 – Seit April ist die AG Lauermann Kooperationspartner im Verbundprojekt „Competencies of school teachers and adult educators in teaching German as a second language in linguistically diverse classrooms“ (kurz: COLD). Das Projekt wird interdisziplinär durch ein wissenschaftliches Konsortium unter Leitung des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) durchgeführt. Die Studie untersucht die professionellen Kompetenzen von Lehrkräften in Schule und Erwachsenenbildung beim Unterrichten von Deutsch als Zweitsprache in sprachlich heterogenen Lerngruppen. Professorin Fani Lauermann und ihr Team beschäftigen sich dabei insbesondere mit folgenden Fragen: Wie ausgeprägt sind die diagnostischen Kompetenzen der Lehrkräfte? Welche kognitiven und motivationalen Determinanten beeinflussen ihr Handeln? Wie interagieren Lehrkraft und Lernenden miteinander? Wir freuen uns auf spannende Erkenntnisse!

 

Call for Papers zum 6. Dortmunder Symposium der Empirischen Bildungsforschung

Grafik SYM

14.01.2020 – Unter dem Titel „Optimierung schulischer Bildungsprozesse – What works?“ veranstaltet das IFS die sechste Auflage des Dortmunder Symposiums der Empirischen Bildungsforschung. Beitragseinreichungen von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern zum Tagungsthema sind bis zum 31. März möglich. Die Anmeldung zur Veranstaltung ist ebenfalls freigeschaltet.

www.symposium.ifs.tu-dortmund.de

 

Türkische Schulen in Deutschland: Nele McElvany im Gespräch mit der Deutschen Welle

Türkische Schulen

10.01.2020 – Der Vorstoß Erdogans, in Deutschland drei türkische Schulen zu eröffnen, hat viel Kritik hervorgerufen. Dagegen sagt Nele McElvany, Geschäftsführende Direktorin am IFS, im Gespräch mit der Deutschen Welle, dass die Gründung solcher Schulen im besten Fall die Schullandschaft bereichern und den interkulturellen Austausch fördern könnte.

Foto:©istock.com/Ridofranz

 

ICSEI 2020 mit IFS-Beteiligung

icsei

03.01.2020 – Vom 6. bis zum 10. Januar findet in Marrakesch der 33. Internationale Kongress für Schulwirksamkeit und Verbesserung (ICSEI) zum Tagungsthema „Bildung, Jugendförderung und nachhaltige Entwicklung: Zusammenarbeit zwischen Nord und Süd zur Verbesserung der Schulqualität“ (Education, Youth Empowerment, and Sustainable Development: Collaboration between the Global North and South to Improve Education Quality) statt. Auch das IFS ist dabei und stellt unter anderem Ergebnisse aus dem Projekt „StEG - Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen: Wirkungen von außerunterrichtlichen Förderarrangements in Verbindung mit dem Unterricht an Ganztagsgrundschulen“ vor.

 

MERCUR fördert gemeinsames Forschungsprojekt mit RUB und UDE

Mercur

19.12.2019 – Das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) fördert das Kooperationsprojekt „Schulische Integration neu zugewanderter Kinder: Eine ökologische Mehrebenen-Perspektive“, mit Beteiligung des IFS (AG Nele McElvany). Das Ziel des gemeinsamen Forschungsvorhaben der Universitätsallianz Ruhr ist es, herauszufinden, inwiefern diese Kinder bei der Integration besonders unterstützt werden sollten, da sie, im Gegensatz zu anderen Kindern mit Migrationshintergrund, häufig keine vorschulische Betreuung in ihrem Herkunftsland hatten.

 

Dr. Michael Becker folgt Ruf auf Professur am IFS

Michael Becker

17.12.2019 – Dr. Michael Becker vom DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation folgt dem Ruf an die TU Dortmund. Michael Becker war bisher Leiter der Forschungsgruppe „Individuelle Entwicklungsverläufe und institutionelle Rahmenbedingungen über die Lebensspanne“, einem Gemeinschaftsprojekt des DIPF und des IPN – Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die kognitive und psychosoziale Entwicklung in Kindheit, Jugend und im jungen Erwachsenenalter, die Entwicklung und Veränderungen von Bildungssystemen sowie quantitative Methoden der Sozialforschung, insbesondere kausalanalytische Ansätze. Am 1. März 2020 tritt er die Professur „Empirische Bildungsforschung mit dem Schwerpunkt schulische Bildungsprozesse“ an und wird somit Nachfolger von Professor Heinz Günter Holtappels, der im Sommer 2020 in Ruhestand gehen wird.

 

Professor Tenko Raykov, Ph.D. zu Gast am IFS

Tenko Raykov

13.12.2019 – Wir freuen uns, am 17. Dezember Professor Tenko Raykov, Ph.D. am IFS begrüßen zu dürfen. Tenko Raykov ist Professor für Measurement and Quantitative Methods an der Michigan State University. Am Dienstag, den 17. Dezember, findet sein Vortrag zum Thema “Strong Convergence of Reliability Estimators for Multiple-Component Measuring Instruments in Behavioral, Educational and Social Sciences” ab 16:30 in Raum M / E 21 (Mathetower) statt.

 

Melihan Cinar schließt Promotion erfolgreich ab

Melihan Cinar

11.12.2019 – Melihan Cinar, ehemalige externe wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Effektivität von Wortschatzförderung bei Grundschülerinnen und Grundschülern nichtdeutscher Familiensprache“ (kurz: InterMut), hat heute ihre Dissertation zum Thema „Wortschatzerwerb von mehrsprachigen Vorschulkindern - Eine lnterventionsstudie in Kindertageseinrichtungen“ im Fach Erziehungswissenschaften erfolgreich verteidigt. In Ihrer Arbeit behandelt sie die implizite Wortschatzentwicklung und -förderung in der Bildungssprache. Herzlichen Glückwunsch!

 

Matthias Trendtel verteidigt Dissertation erfolgreich

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11.12.2019 – Das IFS gratuliert Matthias Trendtel, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der AG McElvany, zur heute erfolgreich bestandenen Disputation. Sein Forschungsschwerpunkt liegt unter anderem auf der Methodik in Large-Scale Assessments. In seiner Promotion im Fach Erziehungswissenschaft hat er sich daher intensiv mit dem Thema „Analysen von differenziellem Antwortverhalten in Large-Scale Assessments am Beispiel von Lesekompetenztests“ befasst.

 

Fördern und unterstützen: Neue Forschungsbefunde zu den Potenzialen der Ganztagsschule

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05.12.2019 – Die Bedeutung der Ganztagsschule als verlässliches Betreuungsangebot für Familien ist weithin anerkannt. Doch wie können Ganztagsangebote Schülerinnen und Schüler auch in ihrer Entwicklung unterstützen? Die langfristig angelegte und von mehreren wissenschaftlichen Einrichtungen durchgeführte Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG) ist dieser Frage in den letzten Jahren in mehreren Teilprojekten nachgegangen. Die Ergebnisse belegen, dass die Ganztagsschule unter gewissen Voraussetzungen und mithilfe von gezielten, unterstützenden Maßnahmen das Potenzial hat, Kinder und Jugendliche individuell zu fördern.

 

PISA: Grundschulen legen Basis für Lesekompetenzen

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03.12.2019 – Lesen ist eine der grundlegenden Schlüsselqualifikationen. Daher stellt die Lesekompetenz in der aktuellen PISA-Studie, wie bereits in den Jahren 2000 und 2009, den Schwerpunkt der Untersuchung dar. Dabei sind die Leistungen in Deutschland zwar überdurchschnittlich, aber mit großem Abstand zur Spitzengruppe. Nele McElvany weist aus dem Grund darauf hin, dass, um gute Ergebnisse im PISA-Alter zu erzielen, die Basis in der Grundschule gelegt werden muss. Dort wird das Lesen gelernt, bevor es dann in den weiterführenden Schulen zum Lernen genutzt werden kann. In den ersten Schuljahren muss systematisch daran gearbeitet werden, dass die Leseprozesse bei den Kindern automatisiert werden, damit sie ihre Aufmerksamkeit dann auf die Inhalte richten können und nicht auf das mühsame Entziffern von Buchstaben und Wörtern.

 

Dr. Isa Steinmann mit Rudolf Chaudoire-Preis ausgezeichnet

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29.11.2019 – Dr. Isa Steinmann ist als hervorragende Nachwuchswissenschaftlerin mit dem Rudolf Chaudoire-Preis ausgezeichnet worden. Prof. Ursula Gather, Rektorin der TU Dortmund, sowie Dr. Gert Fischer, Mitglied des Vorstands der Rudolf Chaudoire-Stiftung, würdigten sie und die zweite Preisträgerin, Dr. Christina Zindel von der Fakultät für Mathematik, am 28. November mit einer feierlichen Preisverleihung. Mit dem Preis wird ihr Forschungsaufenthalt an dem Centre for Educational Measurement at the University of Oslo (CEMO) in Norwegen mit 5.000 Euro Preisgeld gefördert, im Rahmen dessen sie Effekte von Schulleitungshandeln und schulischen Ressourcen auf Lernergebnisse in internationaler Kooperation mit skandinavischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern untersucht.

Foto: Oliver Schaper

 

Kurzfilm: Forschung zu Lehrerkompetenzen am IFS

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21.11.2019 – Im aktuellen Kurzfilm stellt das IFS eines seiner zentralen Forschungsfelder vor: Die Erforschung von Unterrichtsqualität und Lehrkraftkompetenz. Wie sieht guter Lese- und Mathematikunterricht aus? Welche Bereiche von Unterrichtsqualität sind besonders wichtig für die Entwicklung von Schülerinnen und Schülern? Welche Kompetenzen benötigt eine Lehrkraft, um qualitativ hochwertigen Unterricht zu gestalten? Um diese und ähnliche Fragen zu beantworten, werden innovative Techniken, wie die Entwicklung eines virtuellen Klassenzimmers, genutzt, die die klassischen Methoden wie Fragebögen und Videoanalyse sinnvoll ergänzen.

 

Schulforschung zum Anfassen: Tag der offenen Tür am 23. November

Tag der offenen Tür

18.11.2019 – Das IFS freut sich auf den Tag der offenen Tür der TU Dortmund am 23. November und öffnet seine Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher. In der Zeit von 10 bis 14 Uhr informieren Mitarbeitende des Instituts mit einer Posterausstellung zu aktuellen Studien und Forschungsergebnissen und stehen für Fragen zur Verfügung. Außerdem wird eine typische Befragung simuliert, an der alle herzlich eingeladen sind, teilzunehmen.

 

Entwicklung von Ganztagsschulen – was wir aus 15 Jahren Forschung lernen

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11.11.2019 – Seit 2005 untersuchte Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG) bundesweit den quantitativen und qualitativen Ausbau der ganztägigen Bildung und Betreuung in Deutschland. Am 8. November wurde auf einer Tagung Bilanz gezogen: Welche Impulse und welche Erkenntnisse konnte die Forschung erzielen? Zudem wurden nach wie vor bestehende Herausforderungen und Entwicklungspotenziale der Ganztagsschule dargestellt. Im Rahmen eines Workshops wurden die Interventionsstudie StEG-Lesen, die in der aktuellen Förderphase am IFS durchgeführt wurde, vorgestellt. Das hierbei speziell für den Ganztag an Grundschulen konzipierte Leseförderprogramm ‚Detektiv-Club‘ führt zu einer besseren Entwicklung des Leseverständnisses der teilnehmenden Kinder, insbesondere, wenn sie mit niedrigeren Lesefähigkeiten starten.

 

Aileen Edele zu Gast bei Ringvorlesung "Schule und (Flucht)Migration – Vielfalt lernen“

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08.11.2019 – Im Rahmen der Ringvorlesung „Schule und (Flucht)Migration – Vielfalt lernen“ an der Universität Potsdam ist Professorin Aileen Edele in ihrem Vortrag zu „Die schulische Integration von Neuzugewanderten mit Fluchtbiografie“ den Fragen nachgegangen, wie gut die schulische Integration von Heranwachsenden mit Fluchtbiografie in das deutsche Schulsystem gelingt. Dazu hat sie Befunde zum schulrelevanten Vorwissen von Heranwachsenden mit Fluchtbiografie auf Basis der IAB-BAMF-SOEP-Studie von Geflüchteten sowie Muster der schulischen Beteiligung, der schulische Zufriedenheit und der sozialen Eingebundenheit von Sekundarschülerinnen und -schülern mit Fluchthintergrund basierend auf Daten des Bildungstrend 2018 vorgestellt. Die Ergebnisse wurden anschließend mit den Teilnehmenden eingeordnet und diskutiert.

 

Digitale Kompetenzen: Einschätzungen zu ICILS 2018

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06.11.2019 – DIE ICILS-Studie zeigt ein gemischtes Bild, das einerseits auf Stabilität in den computer- und informationsbezogenen Schülerleistungen, andererseits aber auch auf Bildungsungerechtigkeiten und Bedarfen an Schulen in Deutschland hinweist. Professorin Dr. Nele McElvany, Geschäftsführende Direktorin am Institut für Schulentwicklungsforschung an der TU Dortmund, erläutert einige Hintergründe.

 

Professorin Aileen Edele stellt Forschungsprogramm vor

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25.10.2019 – Vor dem Hintergrund, dass aktuell etwa jede dritte Schülerin bzw. jeder dritte Schüler in Deutschland einen Migrationshintergrund hat, beschäftigt sich Professorin Aileen Edele in ihrem Forschungsprogramm mit „Chancen und Herausforderungen für schulisches Lehren und Lernen in der Einwanderungsgesellschaft“, das sie diese Woche im IFS an der TU Dortmund vorstellte. Dabei setzt sie sich intensiv mit individuellen Lernvoraussetzungen wie Sprachkompetenzen aber auch Aspekten der Lernumgebung, z.B. Überzeugungen von Lehrkräften und einem demokratischen Schulklima, auseinander. Ziel ihrer Forschung ist es, Antworten auf die Frage zu finden, wie Lehren und Lernen in der Einwanderungsgesellschaft (noch) besser gelingen können.

 

Kurzfilm: Arbeiten in der Wissenschaft am IFS

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21.10.2019 – Das IFS forscht als interdisziplinäres Team zur empirischen Bildungs- und Schulentwicklung. Dabei ist die Arbeit gekennzeichnet durch vielfältige Projektarbeit, durch den Austausch mit anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, durch Lehrtätigkeiten und durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen. Welche Möglichkeiten sich dabei für Promovierende, für Post-Docs, aber auch für Hilfskräfte, bieten, das zeigt der neue Kurzfilm des IFS, der interessante Einsichten in den Alltag bietet.

 

Der Gründer des IFS wird 80 Jahre

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19.10.2019 – Das IFS gratuliert seinem Gründer Hans-Günter Rolff herzlich zu seinem Geburtstag! Er studierte an der Freien Universität Berlin und gründete 1973 das IFS, das er bis 2003 leitete. Während seiner Tätigkeit am Institut begleitete er Einzelschulen und Schulsysteme im In- und Ausland bei Projekten der Schul- und Entwicklungsforschung sowie Schulbehörden auf dem Weg der Organisationsentwicklung. Das IFS hat Hans-Günter Rolff viel zu verdanken. Zu seinem 80. Geburtstag wünscht das gesamte Team ihm daher weitere schöne Jahre bei guter Gesundheit.

 

Einschätzungen zum IQB-Bildungstrend 2018

IQB 2018

18.10.2019 – Der IQB-Bildungstrend 2018 zeigt ein gemischtes Bild, das einerseits auf Stabilität, andererseits aber auch auf eher ungünstige Leistungsveränderungen in den Bereichen der Mathematik und der naturwissenschaftlichen Fächer im Laufe der Zeit hinweist. Bei dem Thema Gender berichtet der IQB-Bildungstrend wichtige Befunde: Mädchen erreichen demnach im Mittel nach wie vor schwächere Mathematikkompetenzen als Jungen, Jungen zeigen hingegen schwächere Leistungen als Mädchen in Biologie, Chemie und weniger Erkenntnisgewinn in Physik. Jungen fallen auch häufiger hinter den Ergebnissen aus 2012 zurück. Gleichzeitig gelingt es offensichtlich nicht junge Menschen ausreichend für Mathematik, Chemie und Physik zu interessieren. Auch mit Blick auf spätere Studienfächer sei daher eine verstärkte Förderung von Kompetenzen und Interesse im schulischen Unterricht nötig.

 

Projektauftakt „GemeinsamGANZTAG“ –Initiative für mehr Bildungsgerechtigkeit an Ganztagsschulen gestartet

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11.10.2019 – Am 10. Oktober 2019 fand der Auftakt des Projekts „GemeinsamGANZTAG“, ein Projekt der RAG-Stiftung und des Instituts für Schulentwicklungsforschung in Kooperation mit dem Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW, mit rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Dabei erarbeiten wissenschaftliche Teams der TU Dortmund, der Ruhr-Universität Bochum, der Universität Duisburg-Essen sowie der Bergischen Universität Wuppertal gemeinsam mit Ganztagsschulen aus Bochum, Duisburg, Gelsenkirchen, Hagen und Herne Lösungen für Kinder aus sozial-benachteiligten Verhältnissen, um die sprachlichen Kompetenzen sowie das selbstgesteuerte und kooperative Lernen bei den Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. Die Arbeit in den unterschiedlichen Netzwerken hat mit dem neuen Schuljahr begonnen und wird in regelmäßigen Arbeitstreffen fortgeführt. Die wissenschaftlichen Ergebnisse von „GemeinsamGANZTAG“ werden 2021 veröffentlicht.

 

Warum haben immer mehr Abiturienten so gute Noten?

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07.10.2019 – Statistiken zeigen, dass die Zahl der Abiturienten, die vergangenes Jahr eine Eins vor dem Komma hatte, gegenüber der Anzahl derer, die vor zehn Jahren Abitur gemacht haben, stark gestiegen ist. Zu möglichen Gründen dazu sprach Nele McElvany, Geschäftsführende Direktorin am IFS, mit dem Spiegel und der WAZ.

Foto: ©istock.com/CherriesJD

 

4. IFS-Bildungsdialog: „Ganztagsschule erfolgreich gestalten“

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19.09.2019 – Wie kann Ganztagsschule erfolgreich gestaltet werden? Der 4. IFS-Bildungsdialog widmet sich dieser Fragestellung anhand der Schwerpunktthemen „Individuelle Fachförderung“, „Persönlichkeitsentwicklung und Förderung von sozialen Kompetenzen“ sowie „Organisations- und Professionsentwicklung im Kontext von Ganztagsschulen“. Dabei steht insbesondere der Austausch zwischen den Teilnehmenden aus Forschung und Praxis, das heißt, aus Bildungsadministration, Bildungspolitik, Bildungspraxis und Bildungsforschung im Vordergrund. Das Ziel: Das Wissen der Forschung mit den Erfahrungswerten der Praxis zu verknüpfen, um tragfähige Konzepte für die Zukunft zu entwickeln. Der Bildungsdialog findet am 19. September von 10:30 Uhr bis 17:00 Uhr im Campus Treff an der TU Dortmund (Vogelpothsweg 120) statt.

 

„Variation: Noise or Norm?“ – IFS auf der paEpsy 2019 in Leipzig

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13.09.2019 – Auf der diesjährigen paEpsy (Veranstalter sind die Fachgruppe für Entwicklungspsychologie der DGPs, die Fachgruppe für Pädagogische Psychologie der DGPs und die Universität Leipzig) mit ihrem Themenschwerpunkt „Variation: Noise or Norm?“ brachte das IFS seine Expertise im Rahmen von zwei Symposien zu den Themen „Bildungssprache erfassen – Ansätze und Herausforderungen“ und „Bedingungsfaktoren schulischer Motivation“ sowie im Rahmen einer Diskussion zu “Characteristics and Development of Reading Competence – Different Perspectives within the Context of the German National Educational Panel Study (NEPS)“ ein.

 

Wangqiong Ye (University of Oslo) und Laura Zieger (University College London) beginnen Gastforschungsaufenthalt am IFS

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11.09.2019 – Das IFS begrüßt Wangqiong Ye und Laura Zieger als Gastwissenschaftlerinnen. Zwischen September 2019 und Februar 2020 werden die beiden einen Gastforschungsaufenthalt in dem European Training Network (ETN) OCCAM (Outcomes and Causal Inference in International Comparative Assessments) absolvieren. Sie sind zwei von insgesamt 15 Nachwuchswissenschaftler/-innen, die im Rahmen des internationalen ETN OCCAM ausgebildet werden. Wangqiong Ye promoviert an der University of Oslo zu „Equity and Quality in Education: A Comparative Study of 15-Year-Old Students’ Mathematics Achievement“. Laura Zieger promoviert am University College London zum Thema „The Impact of Measurement Error in Background Data on PISA Scale Scores“.

 

Welttag der Alphabetisierung: Schulische Leseförderung in den Vordergrund rücken

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08.09.2019 – Jedes Jahr am 8. September erinnert die Unesco an die Wichtigkeit der Stärkung der Lese- und Schreibkompetenzen, denn noch immer können weltweit rund 750 Millionen Menschen nicht lesen und schreiben. Auch in Deutschland haben rund 6,2 Millionen der Erwachsenen nur eine geringe Lese- und Schreibfähigkeit. Als Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der AlphaDekade weist Professorin Nele McElvany in diesem Zusammenhang auf die große Bedeutung schulischer Leseförderung für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe hin und spricht sich dafür aus, dass optimale Lerngelegenheiten für unterschiedliche Zielgruppen geschaffen und diese kontinuierlich weiterentwickelt werden sollten

 

ECER 2019 mit IFS-Beteiligung

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03.09.2019 – Die European Conference on Educational Research (ECER), die von der European Educational Research Association (EERA) veranstaltet wird, findet vom 3. bis 6. September 2019 zum Tagungsthema „Bildung in Zeiten der Ungewissheit – Beiträge erziehungswissenschaftlicher Forschung für die Zukunft” in Hamburg mit IFS-Beteiligung statt. Das IFS ist mit Symposien und Beiträgen vertreten und präsentiert Forschungsergebnisse aus unterschiedlichen Projekten wie zum Beispiel dem European Training Network „Outcomes and Causal Inference in International Comparative Assessments“ (ETN OCCAM), der Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG) und Potenziale entwickeln – Schulen stärken (PeSs).

 

IFS im Deutschlandfunk Kultur zum Thema Sprachförderung

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02.09.2019 – Dürfen Kinder nur noch dann eingeschult werden, wenn sie ausreichend Deutsch sprechen und verstehen? Dieser Vorstoß des CDU-Politikers Carsten Linnemann hat in den vergangenen Wochen für viel Aufregung gesorgt. Professorin Dr. Nele McElvany erläutert im Gespräch mit Deutschlandfunk Kultur die Hintergründe und spricht sich für Maßnahmen aus, die einheitliche Standards bei der Diagnostik von Sprachkompetenzen sowie einen Ausbau der systematischen Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen und Schulen umfassen.

 

Neue Ausgabe des Journal for Educational Research Online (Bd. 11, Nr. 2) erschienen

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13.08.2019 – Die neue Ausgabe des Journal for Educational Research Online (jero) ist erschienen. Die Beiträge dieser Ausgabe thematisieren u.a. adaptiven Unterricht in der Lehr-Lernforschung sowie Effekte von Lernumwelten auf den Wortschatzerwerb von Grundschulkindern. Das im Open Access erscheinende Journal ist ein internationales und interdisziplinäres Forum für die Diskussion bildungswissenschaftlicher Fragestellungen und Themen. Es veröffentlich wissenschaftliche, im Peer-Review akzeptierte Originalarbeiten von internationaler Relevanz zu Theorien, Methodik und zu empirischen Studien der Bildungsforschung.

 

Nele McElvany im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten

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09.08.2019 – Die Äußerungen des CDU-Politikers Carsten Linnemann über eine erweiterte Vorschulpflicht und eine spätere Einschulung bei fehlenden Deutschkenntnissen haben eine bundesweite Debatte ausgelöst. Nele McElvany, Geschäftsführende Direktorin des IFS, hat dies im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten vor einem bildungswissenschaftlichen Hintergrund eingeordnet und sagt: „Wir müssen uns eher fragen: Wie können wir die Kinder früher und wirksamer fördern?“ Ein möglicher Lösungsansatz sei, den Kindergarten als Bildungseinrichtung stärker in den Blick zu nehmen, denn gerade junge Kinder könnten noch sehr viel gleichzeitig lernen.

 

IFS auf der EARLI 2019 in Aachen

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07.08.2019 – In Aachen treffen sich vom 12. bis 16. August bereits zum 18. Mal renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt zur Tagung der European Association for Research on Learning and Instruction (EARLI). Sie diskutieren zum Tagungsthema „Thinking Tomorrow´s Education: Learning from the past, in the present and for the future”. Auch das IFS ist mit zahlreichen Beiträgen vertreten. Aus allen Arbeitsgruppen präsentieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre neuesten Forschungsergebnisse in Symposien und Einzelbeiträgen.

 

Dr. Isa Steinmann gewinnt Rudolf Chaudoire-Preis 2019

Isa Steinmann

25.07.2019 – Dr. Isa Steinmann wird mit einem von zwei diesjährigen Rudolf Chaudoire-Preisen der TU Dortmund geehrt. Mit dem Preis wird ihr Forschungsaufenthalt an dem Centre for Educational Measurement at the University of Oslo (CEMO) in Norwegen mit 5.000 EUR Preisgeld gefördert. Im Rahmen ihres Auslandsaufenthalts im Wintersemester 2019/2020 wird Isa Steinmann Effekte von Schulleitungshandeln und schulischen Ressourcen auf Lernergebnisse in internationaler Kooperation mit skandinavischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern untersuchen.

 

IFS bei der 26. Jahrestagung der Society for the Scientific Study of Reading in Toronto

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22.07.2019 – Anlässlich der 26. Jahrestagung der Society for the Scientific Study of Reading (SSSR) war das IFS mit einem Beitrag zum Thema Gender und Digitales Lesen vertreten. Unter dem Motto „Tell me something good: Current and ongoing effects of positive literacy environments“ stellte Franziska Schwabe eine aktuelle Studie von Viertklässlern vor, in der gezeigt wurde, dass es kleine Unterschiede im digitalen Lesen zwischen Jungen und Mädchen gibt und dass intrinsische Lesemotivation auch beim digitalen Lesen einen wichtigen Aspekt darstellt.

 

5. Dortmund Symposium: Einfluss von systemischen und persönlichen Faktoren auf den Bildungserfolg

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12.07.2019 – Zum fünfjährigen Jubiläum des Dortmunder Symposiums der Empirischen Bildungsforschung diskutierten am 11. Juli 2019 führende Bildungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus Europa, welche individuellen, aber auch welche systemischen Faktoren den Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern beeinflussen. Neben dem sozioökonomischen Umfeld oder einem Migrationshintergund reichen die Faktoren von der Schulwahl über fehlende Individualisierung bis hin zu den Übergängen auf die weiterführenden Schulen nach der Grundschule. Herzlichen Dank für die Vorträge und die angeregten Diskussionen!

 

Tagung des nationalen Konsortiums IGLU 2021

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09.07.2019 – Die nächste Erhebung für die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung (kurz IGLU) wird 2021 durchgeführt. Die Vorbereitungen laufen aber bereits: So tagt derzeit zum zweiten Mal das nationale Konsortium IGLU 2021 mit Professorin Anita Schilcher (Universität Regensburg), Professor Andreas Frey (Universität Frankfurt), Professor Frank Goldhammer (DIPF) und Professor Tobias Stubbe (Universität Göttingen) unter Leitung von Professorin Nele McElvany am IFS. Zentrale Themen des Treffens sind die Abstimmung der Hintergrundfragebögen für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Schulleitungen. Die Befragung bildet einen bedeutsamen Teil der Studie, da sie wichtige Informationen über die Bedingungen der Lesekompetenz bei Grundschulkindern erhebt.

 

Kelly Howe, Ph.D., zu Gast am IFS

Aktuell

03.07.2019 – Wir freuen uns, in dieser Woche Kelly Howe als Gastwissenschaftlerin am IFS begrüßen zu dürfen. Kelly Howe ist Associate Professor of Theatre an der Loyola University Chicago und Spezialistin für „Theatre of the Oppressed – Theater der Unterdrückten“. Am Donnerstag, den 4. Juli (10:30-11:15, R. 022/023) hält Kelly Howe einen Vortrag zum Thema „Theatre of the Oppressed: Gathering Organizers and Activists—In Person and On Paper—in Neoliberal Times”.

 

IFS auf der IRC in Kopenhagen

IRC

27.06.2019 – Mit Beiträgen zu Effekten von Mehrgliedrigkeit auf Bildungsungleichheit, der Bedeutung von Qualität von Leseunterricht und Leistungsprofilen am Ende der Grundschulzeit ist das IFS auf der 8. IEA International Research Conference (IRC) vertreten. Als Forum für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit IEA Daten arbeiten, verfolgt die Konferenz das Ziel des internationalen wissenschaftlichen Austauschs zu aktuellen Themen der Bildungsforschung.

 

IFS diskutiert in Wuppertal zum Thema Lesekompetenz

Lesekompetenz. ©istock.com/Tashi-Delek

25.06.2019 – Die aktuelle IGLU-Studie zeigt: rund 20 Prozent der Viertklässler in Deutschland können nicht richtig lesen. Das erfordert dringenden Handlungsbedarf, wie Dr. Franziska Schwabe gemeinsam mit Expertinnen und Experten bei einer Podiumsdiskussion erläuterte. Schließlich sei Sprache nicht nur Voraussetzung für Schulbildung und Beruf, sondern auch für gesellschaftliche Teilhabe. Es gehe nicht nur um das Entziffern der Buchstaben, das Gelesene müsse auch verstanden werden. Da diese Kompetenzvermittlung alle Fächer beträfe, sei dies nicht alleinige Aufgabe des Deutschunterrichts. Foto: © istock.com/Tashi-Delek

 

Vortrag von Aileen Edele zur Leistungsdiagnostik bei Heranwachsenden mit Fluchtbiografie

Vortrag Leistungsdiagnostik

12.06.2019 – Gemeinsam mit Dr. Stefan Schipolowski hat Professorin Dr. Aileen Edele einen Vortrag zur Leistungsdiagnostik bei neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen mit Fluchtbiografie am Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) gehalten. Sie stellten die Skalenentwicklung zur Erfassung kognitiver Grundfähigkeiten und Wissen im Bereich Naturwissenschaft und Technik sowie erste Befunde auf Basis von Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten vor. Ziel des Forschungsvorhabens war es, belastbare Informationen über schulrelevantes Vorwissen von Geflüchteten zu generieren.

 

4. IFS-Bildungsdialog „Ganztagsschule erfolgreich gestalten“ – Anmeldung eröffnet

Bildungsdialog

05.06.2019 – Der 4. IFS-Bildungsdialog, der am 19. September ausgerichtet wird, widmet sich dem Thema, wie Ganztagsschule erfolgreich gestaltet werden kann und beleuchtet dies anhand der Schwerpunktthemen „Individuelle Fachförderung“, „Persönlichkeitsentwicklung und Förderung von sozialen Kompetenzen“ sowie „Organisations- und Professionsentwicklung im Kontext von Ganztagsschulen“. Dabei steht der intensive Austausch der Teilnehmenden aus Bildungsadministration, Bildungspolitik, Bildungspraxis und Bildungsforschung im Zentrum. Die Anmeldung ist eröffnet, wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

IGLU 2021: Treffen der nationalen Studienkoordinatorinnen und -koordinatoren

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03.06.2019 – Aktuell treffen sich Studienkoordinatorinnen und -koordinatoren aus über 40 Ländern zur Finalisierung der Feldtestitems für IGLU 2021 in Rom. Als nationale wissenschaftliche Projektleitung in Deutschland nimmt Nele McElvany an dem von der IEA organisierten Meeting teil. Das IFS wünscht eine erfolgreiche Veranstaltung!

 

Gutachten des Aktionsrat Bildung – IFS sieht Handlungsbedarf

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21.05.2019 – Der Aktionsrat Bildung hat heute sein Gutachten zum Thema „Region und Bildung. Mythos Stadt – Land“ vorgestellt, in dem die Bildungsunterschiede zwischen Stadt und Land analysiert werden. Als Mitglied des Aktionsrat Bildung präsentiert Professorin Dr. Nele McElvany Befunde zu regionalen Unterschieden im schulischen Bereich. Sie unterstützt die Handlungsempfehlungen für gezielte Strategien zum Erhalt von Grundschulen in ländlichen Regionen sowie Konzepte und Ressourcen für den Umgang mit herausfordernden Schülerschaften.

 

Hotspots der deutschen Lernforschung – IFS im Deutschlandfunk

Beitrag Deutschlandfunk

19.05.2019 – In der Beitragsreihe des Deutschlandfunks „Hotspots der deutschen Lernforschung“ stellt sich das IFS vor und präsentiert einen Ausschnitt seiner Forschungsarbeit. Warum insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund häufiger die Schule abbrechen und seltener Abitur machen, und ob das möglicherweise zu verhindern ist, darüber spricht der Deutschlandfunk mit dem IFS. Schließlich wird am Institut im DFG-Projekt „Stereotype threat“ derzeit dazu geforscht, ob Vorurteile, wie zum Beispiel „Kinder mit türkischem Migrationshintergrund lernen nicht richtig Deutsch“, den Deutschwortschatz türkischstämmiger Kinder beeinflussen und somit einen negativen Effekt auf das Lernen haben. Erste Erhebungen konnten diesen negativen Effekt von Stereotypen auf das Lernen bereits aufzeigen. Ziel ist es nun herauszufinden, wie dies vermieden werden kann.

 

Professur für Empirische Bildungsforschung im Kontext gesellschaftlicher Heterogenität am IFS mit Frau Dr. Aileen Edele besetzt

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09.05.2019 – Seit Mai 2019 hat Professorin Dr. Aileen Edele die W2-Professur auf Zeit „Empirische Bildungsforschung im Kontext gesellschaftlicher Heterogenität“ am IFS inne. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf den Chancen und Herausforderungen migrationsbezogener Diversität für schulisches Lehren und Lernen. Ein Fokus ihrer Arbeit ist die Bedeutung individueller Lernvoraussetzungen (z.B. Mehrsprachigkeit, kulturelle Identität und Vorwissen) für die schulische Anpassung von Lernenden mit Zuwanderungsgeschichte. Außerdem untersucht sie Effekte der Lernumgebung, etwa die Überzeugungen von Lehrkräften zum Umgang mit kultureller Heterogenität. Das IFS freut sich sehr über die Bereicherung seines Forschungsspektrums und heißt Frau Edele ganz herzlich willkommen!

 

LEO-Studie veröffentlicht – IFS verweist auf Bedeutung schulischer Leseförderung

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07.05.2019 – Die Ergebnisse der heute veröffentlichten Level-One-Studie (LEO) der Universität Hamburg zeigen, dass ein großer Anteil der Erwachsenen in Deutschland über nur geringe Lese- und Schreibfähigkeiten verfügt. Das IFS weist in diesem Zusammenhang auf die große Bedeutung schulischer Leseförderung für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe hin. Schulleistungsstudien wie die Internationale Grundschulleseuntersuchung (IGLU) messen Lesekompetenzen bereits im Grundschulalter und ermöglichen es unter anderem, Schülergruppen mit besonderem Förderbedarf zu identifizieren und liefern damit wichtige Erkenntnisse für Lese- und Schreibförderung bei jungen Lernenden.

 

Franziska Schwabe Studiogast bei Lokalzeit Ruhr im WDR

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06.05.2019 – Zum Thema „Hauptschulen werden reaktiviert“ sprach Franziska Schwabe über Herausforderungen und Chancen der Schulform Hauptschule aus bildungswissenschaftlicher Perspektive und beleuchtete das Potenzial von Hauptschulen für Lernende mit Fluchterfahrung und/oder Migrationshintergrund.

 

Die Ganztagsschule kann noch mehr

Aktuelles

29.04.2019 – Eine repräsentative Befragung von Schulleitungen macht deutlich: Die Ganztagsschule bildet eine zentrale Grundlage für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Sie stellt vor allem für jüngere Kinder ein verlässliches und vielfältiges Betreuungsangebot bereit. Die Ganztagsschule hat auch das Potenzial, Inklusion und Integration gezielt zu unterstützen und Kindern aus allen Bevölkerungsschichten die Teilhabe an ihren Angeboten zu ermöglichen. Gerade hier besteht aber Verbesserungsbedarf – genau wie bei der Schulqualität. Besondere Probleme bereitet es, Personal zu gewinnen, was auch Implikationen für den Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung im Grundschulalter mit sich bringen könnte.

 

Norbert Sendzik verteidigt erfolgreich Dissertation

Norbert Sendzik

26.04.2019 – Norbert Sendzik, ehemaliger Mitarbeiter der AG Bos, hat heute seine Dissertation im Fach Erziehungswissenschaft zum Thema „Pfadabhängigkeit in Bildungsregionen. Regionale Bildungsbüros als ‚agents of change‘“ verteidigt. Herzlichen Glückwunsch!

 

Nele McElvany – Associate Editor der Fachzeitschrift Educational Assessment

Educational assessment

15.04.2019 – Professorin Nele McElvany ist neue Associate Editor der renommierten Fachzeitschrift Educational Assessment (EA). Die von Taylor & Francis herausgegebene Zeitschrift veröffentlicht Originalforschungsarbeiten zu Design, Analyse und Nutzung von Assessments mit dem Ziel, das Wissen über Leistung und Qualität im Bildungsbereich bezogen auf Individuen, Gruppen oder Programme zu erweitern. Das fünfköpfige Team der Associate Editors arbeitet unter der Leitung von Professorin Joan Herman, PhD (University of California, Los Angeles) und wird von einem internationalen Editorial Board unterstützt.

 

IFS auf der AERA in Toronto vertreten

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09.04.2019 – Zurzeit tagt die jährliche Konferenz der American Educational Research Association (AERA) zum Thema „Leveraging Education in a ‚Post-Truth‘ Era: Multimodal Narratives to Democratize Evidence” in Toronto, Kanada. Mitarbeitende des IFS präsentieren dort aktuelle Forschungsergebnisse u.a. zur Beteiligung von Lernenden an außercurricularen Aktivitäten im Ganztag, zu systematischen Leseinterventionen und zur Motivation von Lehrkräften.

 

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Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS)
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Vogelpothsweg 78
44227 Dortmund

Tel. +49 (0) 231 / 755-7955
Fax +49 (0) 231 / 755-5517

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