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Herzlich Willkommen auf den Seiten des Instituts für Schulentwicklungsforschung!

Das Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) an der TU Dortmund ist eine interdisziplinär arbeitende Einrichtung zur empirischen Bildungs- und Schulentwicklungsforschung. Ziel der Arbeit des IFS ist es, Lern- und Entwicklungsprozesse, Schulentwicklung und Bildungsergebnisse im Kontext ihrer individuellen, sozialen und institutionellen Bedingungen zu erfassen, zu erklären und zu optimieren.

Mit seiner Forschungsstärke prägt das IFS maßgeblich den Profilbereich der TU Dortmund "Bildung, Schule und Inklusion" mit und bildet das Wissenschaftliche Kompetenzfeld "Schul- und Bildungsforschung" im Rahmen des Masterplans Wissenschaft der Stadt Dortmund.

Die Forschungsbereiche des IFS zeichnen sich durch unterschiedliche Schwerpunkte innerhalb der Bildungs- und Schulforschung aus:

Forschungsbereich

Die Studien der Arbeitsgruppe sind in dem Bereich der Empirischen Bildungsforschung verortet und verbinden häufig erziehungswissenschaftliche, pädagogisch-psychologische und soziologische Theorieansätze. Methodisch zeichnen sich die Forschungsarbeiten der Arbeitsgruppe durch eine Vielfalt an Ansätzen und Instrumenten aus, die vor allem längs- und querschnittliche Fragebogenstudien, experimentelle Untersuchungsdesigns und Anknüpfungen an aktuelle Large-Scale-Studien gewinnbringend nutzen.

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Forschungsbereich

Drei komplementäre Themenfelder sind leitend für die aktuelle Forschung der AG: (1) Forschung zum Lehrberuf; (2) Forschung zu Bildungsverläufen sowie Bildungs- und Berufsentscheidungen; und (3) Forschung zu den Wechselwirkungen zwischen Merkmalen der Lehrperson und der Lernenden und mögliche Konsequenzen für den Unterricht.

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Forschungsbereich

Arbeitsgruppe Empirische Bildungsforschung mit dem Schwerpunkt individuelle Entwicklungsverläufe und schulische Rahmenbedingungen.

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Forschungsbereich

Vertretungsprofessorin PD Dr. Gaspard beschäftigt sich mit Heterogenität in der Entwicklung von Lern- und Leistungsmotivation im Schulkontext, Einflussfaktoren auf diese Entwicklung und Auswirkungen der Heterogenität in Lern- und Leistungsmotivation auf Lernverhalten sowie Bildungs- und Karriereverläufe.

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Ehemalige Forschungsbereiche

Bildungsforschung und Qualitätssicherung

Arbeitsgruppe Prof. Dr. Wilfried Bos

 

Empirische Bildungsforschung im Kontext gesellschaftlicher Heterogenität

Arbeitsgruppe Prof. Dr. Aileen Edele

 

Schulentwicklung und Schulwirksamkeit

Arbeitsgruppe Prof. Dr. Heinz Günter Holtappels


Aktuelle Meldungen

Aktuelle Forschungsbefunde zu „Schulen in herausfordernden Lagen“

Sammelband_PeSs

14.01.2021 – In dem Sammelband "Schulen in herausfordernden Lagen - Forschungsbefunde und Schulentwicklung in der Region Ruhr", herausgegeben von Isabell van Ackeren, Heinz Günter Holtappels, Nina Bremm und Annika Hillebrand-Petri, werden die Ergebnisse eines innovativen Forschungs- und Entwicklungsprojekts vorgestellt, das über sechs Jahre von zwei Forschungsgruppen am IFS und der Universität Duisburg-Essen durchgeführt wurde. Dabei wurden 36 Schulen in herausfordernden Lagen mit einem datengestützten Ansatz über Schulnetzwerkarbeit, Beratung und Fortbildung in der Schulentwicklung unterstützt. Der Sammelband gibt einen breiten Überblick über Forschungsbefunde zur Entwicklung der Schulen und Strategien zur Problembewältigung.

 

Neue Jero-Ausgabe mit Beiträgen von KiTa bis zum Erwachsenenalter

JERO

11.12.2020 – In der neuen Ausgabe des Journals for Educational Research Online (jero) thematisieren die Beiträge u.a. die professionelle Wahrnehmung bei KiTa-Fachkräften und die zivilgesellschaftliche Partizipation im Erwachsenenalter. Das open access Journal deckt die verschiedenen an der Bildungsforschung beteiligten Disziplinen und die gesamte thematische Spannbreite der Bildungsforschung ab. Wir wünschen eine spannende Lektüre!

 

Online Schülerbefragung zu Einstellungen gegenüber Menschen mit türkischem Migrationshintergrund

10.12.20

10.12.2020 – Welche Einstellungen gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund haben Jugendliche ab 14 Jahren? Dieser Frage geht das IFS in einem aktuellen Projekt nach. Neben einem kurzen Wortzuordnungsspiel werden unter anderem Fragen zur Soziodemografie und zum Verhalten gestellt. Unter allen, die bis Februar 2021 an der 15-minütigen Befragung teilnehmen, werden fünf Saturn-Gutscheine à 15 € verlost.

 

Ergebnisse der TIMS-Studie vorgestellt

TIMSS UQ

08.12.2020 – Am 8. Dezember wurden die Ergebnisse der aktuellen TIMS-Studie (Trends in International Mathematics and Science Study) vorgestellt. Das IFS hatte dabei die Federführung für die Teilstudie Unterrichtsqualität (Dr. Justine Stang, Chantal Lepper, Prof. Dr. Nele McElvany). Für den Lernerfolg von Schülerinnen und Schülern ist qualitätsvoller Unterricht zentral. Doch wodurch zeichnet sich dieser aus? Dieser Frage ging ein Team des IFS im Rahmen der großen Bildungsvergleichsstudie TIMSS 2019, die unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Knut Schwippert von der Universität Hamburg durchgeführt wird, nach. Die internationale Studie erhebt die mathematischen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen von Grundschülerinnen und Grundschülern alle vier Jahre.

 

Aktuelle Forschungsergebnisse

Lernende Schule_Publ.Meldung_Lorenz

Neues Heft Unterricht digital in Lernende Schule erschienen

Lorenz, R. & Klinger, U. (Hrsg.). (2020). Unterricht digital. Lernende Schule. Heft 91.

Für die an die schulische Praxis gerichtete Zeitschrift „Lernende Schule“ hat PD Dr. Ramona Lorenz als Mitherausgeberin des neu erschienenen Heftes „Unterricht digital“ mitgewirkt. Darin werden Überlegungen vereint, wie Unterricht (nicht nur) digital vorangebracht werden kann und was Schulen aus der Corona-Pandemie lernen können. Das Heft umfasst kritisch reflektierte Ansatzpunkte, die Lehrkräften und Schulleitungen Orientierungsmöglichkeiten bieten.

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Beitrag in Journal of Educational and Behavioral Statistics erschienen

Trendtel, M. & Robitzsch, A. (2020). A Bayesian item response model for examining item position effects in complex survey data. Journal of Educational and Behavioral Statistics, online first, doi.org/10.3102/1076998620931016.


Es wird ein Item Response Modell vorgestellt, mit dem es möglich ist, Reihenfolge-Effekte beim Bearbeiten von Leistungstests noch flexibler abzubilden. Neben der theoretischen Diskussion des Modells wurde zu dessen Schätzung ein Bayesianischer Schätzalgorithmus entwickelt und implementiert. Die Überlegenheit dieses innovativen Modells gegenüber herkömmlichen Modellen, die Leistungsabfälle während Testzeiten untersuchen, wurde anhand von Daten des Program for International Student Assessment (PISA) demonstriert.

https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.3102/1076998620931016

Beitrag in Zeitschrift für Erziehungswissenschaft erschienen

Beitrag in Zeitschrift für Erziehungswissenschaft erschienen

Gebauer, M. M. & McElvany, N. (2020). Einstellungen und Motivation bezogen auf kulturell-ethnisch heterogene Schülerinnen- und Schülergruppen und ihre Bedeutung für differenzielle Instruktion im Unterricht. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, (online first), 1-24. doi: 10.1007/s11618-020-00956-8


Der Beitrag widmet sich der Frage, inwieweit Aspekte der professionellen Kompetenz von Lehrkräften von Bedeutung für einen diversitätssensiblen Unterricht sind. Der Fokus liegt dabei auf Einstellungen und motivationaler Orientierung von Lehrkräften und untersucht die Bedeutsamkeit für einen differenziellen Unterricht im Kontext kulturell-ethnischer Diversität. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass Einstellungen und motivationale Orientierung von substanzieller Relevanz für eine diversitätssensible Unterrichtsgestaltung sind. Eine Prüfung geschlechtsspezifischer Differenzen für die gefundenen Zusammenhangsmuster zeigen nur geringe Unterschiede.

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Beitrag in Fachzeitschrift Bild

Beitrag in Zeitschrift für pädagogische Psychologie erschienen

Schwabe, F., Schlitter, T., Igler, J., Ohle-Peters, A., Teerling, A., Köller, O. & McElvany, N. (2020). Lesemotivation, Leseselbstkonzept und Leseverhalten am Ende der Grundschulzeit – Wirksamkeit und differenzielle Effekte der schulischen Teilnahme an einer bundesweiten Förderinitiative. Zeitschrift für pädagogische Psychologie, 1, 1–18. https://doi.org/10.1024/1010-0652/a000262


Der Beitrag untersucht, ob motivationale und verhaltensbezogene Schülermerkmale durch die schulische Teilnahme an der Bund-Länder-Initiative Bildung durch Sprache und Schrift (BiSS) einen positiven Effekt für die Viertklässler*innen im Vergleich zu Kontrollschüler*innen aufwiesen, die nicht an BiSS teilnahmen. Es zeigten sich keine bis negative Effekte für die BiSS-Schüler*innen für die Lesemotivation, das Leseselbstkonzept oder das Leseverhalten. Auch kompensatorische Effekte für benachteiligte Schülergruppen konnten nicht nachgewiesen werden.

Weitere Informationen (PDF)

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Kontakt

Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS)
TU Dortmund
Campus Nord (CDI Gebäude)
Vogelpothsweg 78
44227 Dortmund

Tel. +49 (0) 231 / 755-7955
Fax +49 (0) 231 / 755-5517

E-Mail:


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